GESUNDHEIT: Die Rechnung mit den Wirten gemacht?

Über 40 Raucherlokale und mehr als 30 Fumoirs sind seit März in Zug entstanden. Viele mehr werden es wohl nicht werden.

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Im Zuger Pub Pickwick müssen die Leute nun in der Kälte rauchen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Im Zuger Pub Pickwick müssen die Leute nun in der Kälte rauchen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Winter naht und vor den Nichtraucher­lokalen müssen die Gäste in der Kälte am Glimmstängel ziehen. Dort rechnet Peter Iten, Präsident von Gastro Zug, mit deutlichen Einbussen. Nun kämen vermehrt jene Gastronomen zum Zug, die auf ein Fumoir gesetzt oder eine Bewilligung für ihr Raucherlokal eingeholt hätten.

Die Art des Betriebs sei dabei entscheidend: «Speiserestaurants werden weniger einbüssen.» Er stellt heute bereits fest, dass die Gäste weniger lang an den Tischen sitzen bleiben und früher heimgehen. Leider seien aber auch die Nichtraucher, mit denen im Vorfeld des Rauchverbots argumentiert wurde, weit gehend ausgeblieben. Unter dem Strich sei die Einführung des neuen Gesetzes aber ruhig und ohne grosse Gegenwehr passiert, sagt Iten. Das bestätigen auch die Gemeinden. Mit der Umsetzung der neuen Bestimmungen sind sie zufrieden, wie eine Umfrage unserer Zeitung zeigt.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.