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GESUNDHEIT: Kanton Zug stockt Prämienverbilligung um 2,5 Millionen Franken auf

Der Kanton Zug stellt im laufenden Jahr 56,7 Millionen Franken für die Prämienverbilligung zur Verfügung. Das sind 2,5 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Alle Personen, die voraussichtlich Anspruch auf Prämienverbilligung haben, werden in diesen Tagen angeschrieben.
Symbolbild zum Thema Prämienverbilligung. (Bild: Keystone)

Symbolbild zum Thema Prämienverbilligung. (Bild: Keystone)

Es brauche gezielte Verbilligungsbeiträge, wird Gesundheitsdirektor Martin Pfister (CVP) in einer Mitteilung vom Freitag zitiert. «Wenn die Prämienrechnung für eine Familie mehr als 10'000 Franken beträgt, kann ein Haushalt mit tiefem Einkommen diese Belastung schlicht nicht alleine tragen.»

Wirksame Prämienverbilligung sei das eine, Massnahmen gegen das stetige Prämienwachstum seien das andere. Man müsse daher bei den Ursachen des Prämienwachstums ansetzen. Zug ist laut Mitteilung in einer guten Ausgangslage, da es zu den prämiengünstigsten Kantonen zählt.

Die Richtprämien in voller Höhe erstattet erhalten Personen ohne Einkommen sowie Empfängerinnen und Empfänger von Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen oder Mutterschaftsbeiträgen. Alle anderen Haushalte müssen einen Selbstbehalt tragen.

Die Beiträge werden nicht automatisch ausbezahlt, ausser man erhält Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe. Alle anderen Personen müssen bis zum 30. April den ausgefüllten Antrag bei der Wohngemeinde einreichen. (sda)

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