GESUNDHEIT: Zug erhöht die Prämienverbilligung markant

Im Kanton Zug werden die Mittel für die Prämienverbilligung um 11 Prozent aufgestockt. Am meisten davon sollen Familien mit Kindern profitieren.

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Anita Capek beim Bearbeiten von Prämienverbilligungsaufträgen. (Archivbild Esther Michel/Neue ZZ)

Anita Capek beim Bearbeiten von Prämienverbilligungsaufträgen. (Archivbild Esther Michel/Neue ZZ)

Gute Nachricht für die rund 30'000 Bezüger im Kanton Zug: 2010 stehen insgesamt 45,6 Millionen Franken für die Prämienverbilligung zur Verfügung. Das sind 4,5 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die Anspruchsberechtigten erhalten deshalb bei gleichem Einkommen deutlich höhere Beiträge, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

«Wenn die Prämien schneller steigen als die Löhne, kommen Haushalte mit einem knappen Budget schnell in Bedrängnis», wird Gesundheitsdirektor Joachim Eder zitiert. «Deshalb bedeutet die Prämienverbilligung eine unverzichtbare Entlastung für Abertausende von Familien und Einzelpersonen – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.» Mit der Erhöhung werde ein «sozialpolitisch wichtiges Signal» gesetzt.

scd