Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GESUNDHEIT: Zuger Firma verkauft fehlerhafte Produkte an öffentliche Spitäler

Die Zuger Firma Swsi Medical AG soll mangelhafte Produkte aus Pakistan an Schweizer Spitäler geliefert haben. Die Spitäler informierten die Behörden nicht, obwohl sie dazu verpflichtet wären.
Drei Schweizer Spitäler haben fehlerhafte Produkte aus Pakistan eingesetzt - darunter auch Kanülen, die für Herzoperationen an Babys verwendet werden. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Drei Schweizer Spitäler haben fehlerhafte Produkte aus Pakistan eingesetzt - darunter auch Kanülen, die für Herzoperationen an Babys verwendet werden. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic hat Anfang 2017 gegen das Universitätsspital Zürich, das Universitätsspital Basel und das Kantonsspital St. Gallen ein Strafverfahren eröffnet. Im Juli wurden die Spitäler mit einer Busse von je 5000 Franken bestraft, schreibt der «Tagesanzeiger».

Die Spitäler hätten von der Zuger Firma Swsi Medical AG mangelhafte oder defekte Produkte wie zum Beispiel Kanülen eingekauft. Die Produkte stammten aus Pakistan und seien lediglich in einer Geschirrspülmaschine gewaschen und mit einer Luftdruckmaschine aufgeblasen worden. Die Spitäler hatten Swissmedic nicht über die mangelhaften Produkte informiert.

Die Spitäler stritten das Fehlverhalten nicht ab. Das Unispital Basel äusserte sich gegenüber dem «Tagesanzeiger»: «Für das Nichtmelden haben wir zu Recht eine Busse erhalten.»

Die Zuger Firma befindet sich in Liquidation.

zfo

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.