GESUNDHEITSKOSTEN: Zuger erhalten höhere Prämienverbilligung

Bezüger von Prämienverbilligung können 2009 bei gleichem Einkommen mit deutlich höheren Beiträgen rechnen. Zudem wird der Kinderabzug um 200 Franken erhöht.

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Zugs Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Zugs Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder hat am (heutigen) Mittwoch die Details der Prämienverbilligung für das Jahr 2009 vorgestellt. Die gute Nachricht: Der Regierungsrat hat die Berechnungsgrundlagen für die Prämienverbilligung angepasst. Die gestiegenen Kosten für die Krankenversicherung werden durch eine Erhöhung der Richtprämien um drei bis fünf Prozent berücksichtigt. Gleichzeitig wird der Kinderabzug von 8300 auf 8500 Franken erhöht, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Dieses Jahr stehen für die Prämienverbilligung im Kanton Zug 41.1 Millionen Franken zur Verfügung. Eder wird dazu zitiert: «Das sind keine Almosen, sondern eine unverzichtbare Entlastung für über 30'000 Zugerinnen und Zuger.»

Mittelstand soll entlastet werden
Gemäss Christof Gügler, dem Beauftragten für gesundheitspolitische Fragen, sei die Prämienverbilligung im Kanton Zug sehr gut ausgebaut – und zwar nicht nur im untersten Einkommenssegment. Das belege eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit eindrücklich am Fallbeispiel einer Mittelstandsfamilie. Eder: «Wir wollen bewusst auch den Mittelstand entlasten. Umso erfreulicher ist es, wenn der Kanton Zug nicht nur in der Rangliste der prämiengünstigsten Kantone einen Spitzenplatz belegt, sondern auch bei der Prämienverbilligung.»

Wichtig ist in jedem Fall, dass die ausgefüllten Formulare bis spätestens am 30. April 2009 bei der Wohngemeinde eingereicht werden. Denn: Wer diese Frist verpasst oder die notwendigen Unterlagen nicht einreicht, erhält keine Prämienverbilligung.

scd