GEWALTDELIKTE: «Es braucht mehr Polizeipatrouillen»

Das Sicherheitsgefühl in Zug ist gesunken. Für mehr Kontrollen fehlt der Polizei das Personal. Und die Wiedereinführung der Stadtpolizei hat keine Chance.

Drucken
Teilen
Stadtrat und Bevölkerung wünschen sich mehr Präsenz der Polizei in der Stadt - wie hier auf dem Postplatz. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Stadtrat und Bevölkerung wünschen sich mehr Präsenz der Polizei in der Stadt - wie hier auf dem Postplatz. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Immer wieder wird das Thema Sicherheit in Zug von Politikern aufgegriffen. So forderte kürzlich eine SVP-Motion im Kantonsrat vier zusätzliche Sicherheitsassistenten. Die Häufung von Übergriffen sei auch für Zugs Stadtrat «beunruhigend und in keiner Weise tolerierbar». Er sei besorgt und wolle «einen hohen Sicherheitsfaktor». Dies schreibt die Exekutive in ihrer Beantwortung einer SVP-Interpellation. Sie hält jedoch fest: «Die polizeiliche Sicherheit, dazu gehört auch die Präsenz, ist aufgrund der geltenden Gesetzgebung alleine Sache des Kantons.» Und der Kantonsrat hat sich 2001 für eine einzige Polizeiorganisation ausgesprochen. Eine Wiedereinführung der Stadtpolizei sei illusorisch – diese war Ende 2001 aufgelöst worden.
Einige der Fragen der Interpellanten reichte der Stadtrat über die Sicherheitsdirektion der Zuger Polizei weiter.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.