Gewerbe will Stadtrat neu organisieren

Stadträte sollen ihren Job im Nebenamt erledigen. Für diesen Vorschlag erntet der Gewerbeverein der Stadt Zug nicht nur Beifall.

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Stadtrat Zug (v. l.): André Wicki (SVP), Ivo Rohmer (FDP), Andreas Bossard (CSP), Dolfi Müller (SP), Vroni Straub (CSP) und Stadtschreiber Arthur Cantieni. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Stadtrat Zug (v. l.): André Wicki (SVP), Ivo Rohmer (FDP), Andreas Bossard (CSP), Dolfi Müller (SP), Vroni Straub (CSP) und Stadtschreiber Arthur Cantieni. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Gewerbeverein der Stadt nimmt einen neuen Anlauf. Dass Stadträte im Hauptamt angestellt sind, ist vielen Mitgliedern schon lange ein Dorn im Auge. Und nachdem die Linke seit Anfang Jahr die Mehrheit in der Exekutive habe, werde es immer schwieriger, die Interessen der bürgerlich denkenden Mehrheit sicherzustellen, begründet Präsident Josef Ruckli den Vorstoss. Er und weitere Exponenten hinterfragen deshalb das System mit fünf hauptamtlichen Stadträten. Der Gewerbeverein ist der Meinung, nur mit einem Systemwechsel könne man Gegensteuer geben - mit dem Nebenamt. Ein Hauptamt komme für einen Unternehmer nämlich nicht in Frage, weil er sonst seinen Betrieb aufgeben müsse.

Diskussion gewünscht

CVP- und FDP-Politiker verschliessen sich dieser nun angestossenen Diskussion nicht. Ob es dann gleich eine Radikalkur von einem Haupt- in ein Nebenamt sein müsse, dies lassen sie hingegen vorerst offen. Mehr Unternehmergeist in der Verwaltung würden sie aber begrüssen. Die SVP weist alle Diskussionen als überflüssig weit von sich. Vor allem wolle man den Stadtrat nicht aufstocken, heisst es.

ff

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.