GEWINNSCHREIBEN: Betrüger sind im Kanton Zug am Werk

Ob Lottogewinne, Erbschaften, Enkel- oder Geldwechseltricks: die Zuger Polizei warnt vor Betrügern und Gaunern, die zurzeit im Kanton aktiv sind.

Drucken
Teilen
Ausschnitt aus einem per Post zugestellten Brief, der viel Geld verspricht. (Bild Zuger Polizei)

Ausschnitt aus einem per Post zugestellten Brief, der viel Geld verspricht. (Bild Zuger Polizei)

In den vergangenen Tagen sind im Kanton Zug viele Haushalte mit E-Mails und Briefen mit Gratulationsschreiben von ausländischen Lotterien und Erbschaftsguthaben eingedeckt worden. Die Polizei rät solche Mitteilungen unbeantwortet wegzuwerfen und niemals zu antworten oder Geld zu überweisen.

Enkeltrickversuche misslingen
Im Juli sind der Zuger Polizei auch zwei Enkeltrickversuche gemeldet worden. Beide erwähnten Versuche misslangen, weil die angerufenen Personen misstrauisch wurden und die Polizei informierten. Die Polizei rät, sich einem Bankangestellten anzuvertrauen oder den Notruf 117 zu verständigen.

Aufgepasst beim Geldwechsel
Auch Geldwechseltrick-Betrüger scheinen Hochkonjunktur zu haben. Bei Parkhauskassen oder Einkaufsgeschäften verwickelt die Täterschaft Passanten in ein Gespräch und versucht einen kleinen Geldbetrag zu wechseln. Öffnet das Opfer sein Portemonnaie, greifen schnell einmal gierige Finger zu und entwenden unbemerkt Geld aus dem Notenfach. Auf
diese Weise verloren zwei Geschädigte im Juli in Baar und Zug 450 beziehungsweise 210 Franken. Die Polizei rät davon ab, Unbekannten Geld zu wechseln.

rem