GGR: Baudepartement: Die Zweifel nicht zerstreut

Die vielen Abgänge unter der Zuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss machen einige Politiker stutzig. Doch der Zuger Stadtrat sieht keine Projekte gefährdet.

Merken
Drucken
Teilen
Die Zuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Zuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Personalfluktuation im Baudepartement sei im Vergleich zur Legislaturperiode 2003/2006 und zu den anderen Departementen nicht viel höher, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zug zur Sitzung des Grossen Gemeinderates. Die Bauprojekte seien deswegen nicht gefährdet.

Allerdings müsse ein gewisser Verlust an Know-how in Kauf genommen werden, hielt der Stadtrat in seiner Antwort zur Interpellation der GPK-Mitglieder fest.

Mit Ausnahme der CVP-Fraktion hinterfragten die Fraktionen die Aussage des Stadtrates kritisch. Die Wechsel im Baudepartement seien tatsächlich wesentlich höher als in anderen Departementen. Diese Abgänge gäben Anlass zur Sorge und würden auch höhere finanzielle Kosten bedeuten, erklärten die Vertreter der FDP-, der SP- und der Fraktion Alternative-CSP laut Mitteilung. Die CVP-Fraktion hielt laut Mitteilung die Interpellation für «wahltaktisch motiviert», es gebe wichtigere Themen.

Chantal Desbiolles; ana

Einen ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.