Gibt es am Ende noch einen Wechsel?

Bald tritt Urs Hürlimann sein neues Amt als Zuger Regierungsrat an. Die Bundesratswahl sorgt für zusätzlichen Diskussionsstoff.

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Wird als möglicher Bundesratskandidat gehandelt: Der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wird als möglicher Bundesratskandidat gehandelt: Der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am nächsten Dienstag konstituiert sich der Zuger Regierungsrat neu. Nach der Wahl von Joachim Eder in den Ständerat stellt sich jedoch die Frage, ob sein Nachfolger Urs Hürlimann ihn in der Gesundheitsdirektion ersetzt oder ob die Regierungsräte die Möglichkeit gleich für eine grössere Rochade nutzen. Nicht genug: Vorstellbar ist, dass im Regierungsrat Ende dieses Jahres noch ein zweiter Sessel neu besetzt werden muss. Dann nämlich, wenn Heinz Tännler zehn Tage vor dem Heiligen Abend in den Bundesrat gewählt wird. Sein Name wird jedenfalls in Bundesbern des Öfteren genannt – allen voran von Christoph Blocher und Parteipräsident Toni Brunner.

Die Chancen für eine Wahl stehen ganz gut, betonen Insider. In der Tat geniesst Heinz Tännler in seiner Partei eine hohe Akzeptanz – schweizweit. Aber noch viel wichtiger: Der Baudirektor ist weder im Kanton Zug noch in der Schweiz als SVP-Hardliner bekannt. Ihn zeichnet vielmehr aus, dass er weit über die Parteigrenzen hinaus wählbar ist. Allerdings: Zieht Heinz Tännler in den Bundesrat ein, dann müssen sich verschiedene andere SVP-Politiker schnell Gedanken über ihre Zukunft machen. Es dürfte interessant zu beobachten sein, wer auf Tännler in die Zuger Regierung folgen würde. Für Diskussionstoff jedenfalls ist gesorgt.

Freddy Trütsch

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