«Gleiche Chancen»

Fabian Freimann von der SP kandidiert für den Nationalrat

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Der Chamer Fabian Freimann will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Fabian Freimann, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Fabian Freimann: In erster Linie geht es mir bei meiner Kandidatur darum, soziale Anliegen zu unterstützen. Es ist wichtig, dass der Kanton Zug überhaupt wieder zu .einem linken Sitz in Bern kommt. Leider ist Zug bürgerlich dominiert. Vielleicht lässt sich das in Zukunft ändern.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Freimann: Wichtig sind mir bezahlbarer Wohnraum im Kanton Zug, die Sanierung und Funktionstüchtigkeit der Schweizer Sozialwerke. Als drittes Thema möchte ich das Stichwort Fairness anbringen. Ich meine damit gleiche Chancen für alle – etwa die tatsächliche Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern oder zwischen schweizerischen und ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Freimann: Ich glaube daran, dass für unsere Kandidierenden reale Chancen bestehen, es in den Nationalrat zu schaffen. Dafür will ich alles tun und beitragen. Es geht mir nicht nur um Personen, sondern um die Anliegen, die unsere Kandidierenden in Bern vertreten werden.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Freimann: Ich habe Feuer, bin motiviert, ehrgeizig und verfüge über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Ich meine, dass diese Eigenschaften in der Politik wichtig sind. Damit man sich voll einsetzt und mit Herzblut dabei ist.

Persönlich

Fabian Freimann (30) ist ledig. Er wohnt in Cham und ist als Sportwissenschaftler, Trainer und Sportlehrer tätig. Er engagiert sich im Vorstand der SP Cham.