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Kommentar

Gleichstellung: Der politische Druck in Zug soll erhöht werden

Der Zuger Kantonsrat überwies am Donnerstag eine Motion, die die Schaffung einer kantonalen Behörde zur Förderung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern verlangt. Nun hat das Einführen von Gleichstellungsbüros oder -kommissionen im Kanton Zug eine wechselvolle Geschichte.
Harry Ziegler
Harry Ziegler.

Harry Ziegler.

Erstmals 1991 als Büro für Gleichstellung von Mann und Frau eingeführt, wurde dieses 1995 wieder abgeschafft. 1998 wurde dann eine Kommission für die Gleichstellung von Mann und Frau eingerichtet. Bis das Kantonsparlament diese 2010 einstampfte.

Nicht gerade die günstigsten Voraussetzungen für einen erneuten Anlauf. Aber es ist richtig, dass der Kantonsrat, getrieben von links, nun der Regierung wieder einen Auftrag erteilt, eine Gleichstellungsbehörde zu schaffen. Denn nötig ist eine solche Stelle leider immer noch. Lohnungleichheit, Unvereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungsungleichheit, Ungleichheit in der politischen Vertretung: Das sind Beispiele von Bereichen, wo es Gleichstellung nicht gibt. Formal haben wir diese Gleichstellung von Mann und Frau in sämtlichen Bereichen zwar in der Verfassung verankert. Tatsächlich aber haben wir diese verfassungsmässige Vorgabe alles andere als erreicht.

Zu unterstützen sind Bemühungen, die eine Gleichstellung verlangen – mit friedlichen Mitteln notabene. Wenn es eine Behörde braucht, um den Druck hochzuhalten, dann führen wir eine solche ein. Wieder und wieder. Bis es sie wirklich nicht mehr braucht.

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