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GLENCORE: Stadt Zug soll 100'000 Franken an Hilfswerke spenden

Die Stadt Zug soll sich den Zürcher Gemeinden, die einen Teil der Glencore-Steuergelder spenden, anschliessen. Dies fordert Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin der "Alternative - Die Grünen Zug", in einer Einzelinitiative. Als symbolischen Betrag sollen 100'000 Franken an Hilfswerke gehen.
Zug profitiert stark vom Unternehmen GlencoreXstrata. (Bild: Keystone)

Zug profitiert stark vom Unternehmen GlencoreXstrata. (Bild: Keystone)

Die Stadt Zug solle jetzt ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in den Rohstoff-Abbauländern setzen, heisst es in der am Montag eingereichten Einzelinitiative. Zug profitiere materiell sehr stark vom Unternehmen GlencoreXstrata. Die Stadt Zug soll deshalb Schweizer Hilfswerke unterstützen, die in den Abbauländern aktiv sind.

Jolanda Spiess-Hegglin. (Bild: pd)

Jolanda Spiess-Hegglin. (Bild: pd)

In verschiedenen Zürcher Gemeinden waren Initiativen lanciert worden, um einen Teil des Glencore-Geldes an Hilfswerke zu spenden. Die Gemeindeversammlungen Obfelden, Hedingen, Hausen am Albis und Affoltern am Albis hiessen die Spenden-Initiativen gut. Auch Mettmenstetten will spenden. Der Börsengang des Rohstoffkonzerns brachte dem Kanton Zürich 360 Millionen Franken an zusätzlichen Steuern ein.

(sda)

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