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Glencores Vorgarten umgraben

Die Junge Alternative Zug protestiert vor dem Hauptsitz von Glencore für die Konzernverantwortungsinitiative.

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Mit ihrer Aktion von vergangenem Samstag vor dem Hauptsitz der Glencore International AG machte die Junge Alternative Zug auf die Konzernverantwortungsinitiative aufmerksam. Seit Jahren häufen sich die Berichte von NGO über mögliche Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen, welche von multinationalen Konzernen wie beispielsweise der Glencore verübt werden.

Die Junge Alternative Zug ist der Überzeugung, dass nur mit einem Ja an der Urne der Vernichtung der Natur und damit auch des Menschen etwas entgegengesetzt werden kann – und griff deshalb kurzerhand zur Schaufel.

Enteignung zu Lasten von Glencore wird inszeniert

Für einmal wurden nämlich die Spiesse umgedreht: Statt zu Lasten der lokalen Bevölkerung in der Nähe von Glencore-Minen inszenierte die Junge Alternative eine Enteignung und Umweltzerstörung zu Lasten von Glencore – in dem Aktivisten und Aktivistinnen symbolisch den Vorgarten des Konzerns umgruben. «Mit der Annahme der Konzernverantwortungsinitiative schaffen wir die Grundlage, dass sich Menschen, welche von Umwelt- oder Menschenrechtsverletzungen durch Schweizer Konzerne betroffen sind, auch in der Schweiz wehren können!», argumentiert Delia Meier, Präsidentin der Junge Alternative Zug.

«Beispiele wie die Glencore-Mine in Cerro de Pasco (Peru) zeigen deutlich, wie gewisse in der Schweiz ansässige Konzerne im Ausland verantwortungslos extreme Umweltverschmutzungen in Kauf nehmen», meint Milena Arnold, Vorstandsmitglied der Jungen Alternativen Zug. Diese Umweltverschmutzungen haben auch Auswirkungen auf den Menschen. Luft, Boden und Wasser sind verschmutzt, was zu einer höheren Kindersterblichkeit und einer tieferen Lebenserwartung als in anderen peruanischen Städten führt. «Profite werden über das Wohl der Menschen gestellt, das können wir nicht länger hinnehmen», führt Milena Arnold weiter aus.

Für die Junge Alternative Zug: Della Meier


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