GLITTERING: Viel Theater gegen Abfall in den Gassen

Vier Darsteller in schrägen Kostümen sind in den nächsten Wochen auf Zugs Strassen zu sehen. Sie sollen die Zuger zur Einsicht bringen.

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Szene aus der Premiere des «Glittering»-Theaters. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Szene aus der Premiere des «Glittering»-Theaters. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Orange, wie man es von den Arbeitskleidern der Stadtarbeiter kennt, leuchten die Gewänder der vier Schauspieler am Dienstag vor der grauen Wolkenkulisse auf dem Landsgemeindeplatz. Zufällig Vorbeigehende stutzen, bleiben stehen und schauen hin. Mit dieser Aufmachung und dem Schauspiel wollen die Darsteller des NINA Theaters genau das erreichen, um auf ein Problem der heutigen Zeit aufmerksam machen: Littering. Das Projekt läuft im Auftrag der Stadt. «Liegengelassener Abfall ob absichtlich oder gedankenlos verschandelt in Zug viele öffentliche Plätze», sagt Stadtrat Andreas Bossard.

Im Abfall fühlt sich niemand wohl
Drei Männer in orangen Uniformen, im Stil angelehnt an die barocke Zeit, schieben ihre Königin auf den Platz. In einem unverständlichen Kauderwelsch weist diese ihre drei Diener und Musikanten zurecht und befiehlt ihnen, allen Abfall, den sie produziert hat, einzusammeln bis die drei streiken. Dann muss die edle Dame selber Hand anlegen, weil sie die Unordnung zu sehr stört. Die Botschaft des Theaters lautet ähnlich wie die Initiative IG Saubere Umwelt, die vor kurzem an den Plakatwänden mit Abfall überfüllte Wohnungen zeigte: Im Abfall fühlt sich niemand wohl.

36 Vorstellungen des Theaters «Glittering» im Metalli und auf dem Landsgemeindeplatz soll es geben.

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.