GLP schickt ihre Kandidaten ins Rennen

Die Zuger Grünliberalen stellen zwei Männer und eine Frau für die Wahlen auf. Zur Listenverbindung schweigt man.

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Sollen für die Grünliberalen in den Nationalrat: Martin Zimmermann (links) und Michèle Kottelat und Ivo Hunn. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Sollen für die Grünliberalen in den Nationalrat: Martin Zimmermann (links) und Michèle Kottelat und Ivo Hunn. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Auf dem ersten Platz der Liste steht Ivo Hunn (39), soziokultureller Animator, Kantonsrat und Präsident der glp Baar. Als zweite Kandidatin wurde Michèle Kottelat nominiert. Die 57- jährige Unternehmerin ist Mitglied des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug und zugleich Vorstandsmitglied der glp Schweiz. Dritter Kandidat, der um einen Sitz im eidgenössischen Parlament kämpft, ist der 33-jährige Martin Zimmermann, Geschäftsführer einer Informatikfirma und zugleich im Vorstand der glp Risch-Rotkreuz.

Eventuell Listenverbindung mit der FDP und CVP

Ob und mit welcher Partei die Grünliberalen eine Listenverbindung eingehen, schweigt man noch. Die Partei will sich am 4. Juli äussern. Zur Diskussion steht eine Listenverbindung der drei Mitteparteien GLP, FDP und CVP.

Die Geister schieden sich bis jetzt an FDP-Ständerat Rolf Schweiger, der für die Grünliberalen ein «Exponent einer überholten Energiepolitik» darstellt. Dass Schweiger auf eine weitere Amtszeit verzichtet, erhöht nun somit die Chancen, dass sich die GLP auf die FDP einlässt.

Dem neuen FDP-Ständeratskandidaten, dem Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder, stehen die Grünliberalen positiver gegenüber. Eder ist allerdings noch nicht offiziell nominiert. Die FDP- Delegiertenversammlung findet erst am 28. Juni statt.

sda