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Glücklose Zuger Drittligisten

Die Zuger 3.-Liga-Teams vermochten ihre Träume nicht in die Tat umzusetzen. Diese Feststellung trifft auch auf den FC Baar zu, der zwar sein Zwischenziel erreichte, aber den Aufstieg letztlich knapp verfehlte.

Zug 94 II verpasste die Qualifikation für die Aufstiegsrunde, Steinhausen kam nicht über einen Mittelfeldplatz hinaus und Menzingen musste gar den sofortigen Wiederabstieg in die 4. Liga antreten. Mit der Qualifikation zur Aufstiegsrunde vermochte der FC Baar zwar ein Zwischenziel zu erreichen, doch der langersehnte Traum vom Aufstieg konnte die Lättich-Elf nicht realisieren.

Woran lag’s? Der Baarer Sportchef und Assistenztrainer Hans-Peter Wolf sagt: «Trotz einer durchzogenen Vorrunde konnten wir uns dank einer Leistungssteigerung in der Rückrunde für die Aufstiegsspiele qualifizieren. Mit den 3:1-Heimsiegen gegen den nachmaligen 3.-Liga-Meister Sempach und gegen Ebikon bot sich trotz der 2:4-Niederlage in Malters im letzten Spiel gegen Entlebuch noch immer die Chance, den Aufstieg aus eigener Kraft zu realisieren.» Obschon seine Mannschaft nach 53 Minuten wegen eines Platzverweises nur noch zu zehnt agieren musste, hätte sie nicht klein beigegeben.

Der Pfostenschuss in der 92. Minute

«In der 92. Minute», so Wolf, «verpassten wir den 3:3-Ausgleich wegen eines Pfostenschusses nur knapp. Praktisch im Gegenzug erzielte Entlebuch den entscheidenden vierten Treffer, womit es den zweiten Aufstiegsplatz errang.» Als Tabellendritter der Aufstiegsrunde seien sie dem Ziel nahe gekommen, aber sie hätten erkennen müssen, dass es dem jungen Team noch an Erfahrung und Cleverness gefehlt habe. «Da der Kern der Mannschaft zusammenbleibt, werden wir in der kommenden Saison erneut versuchen, den langersehnten Aufstieg in die 2. Liga endlich zu realisieren.»

Die Baarer brauchen Verstärkungen

Der Baarer Sportchef wird aber wohl auch erkannt haben, dass er nach Verstärkungen Ausschau halten muss. Sowohl in der Verteidigung als auch im Aufbau und im Sturm. So konnte Fatlum Sylejmani in den Aufstiegsspielen sein unbestrittenes Können nicht wunschgemäss entfalten, weil er keinen Brecher zur Seite hatte, der ihm den zum erfolgreichen Abschluss nötigen Freiraum verschaffte. Mit Torhüter Kerim Badertscher, Verteidiger Marco Zahler, Aufbauer Ronny Mazenauer und dem hinter Sylejmani agierenden Leonard Reci verfügt Baar über sehr gute 3.-Liga-Spieler. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Schwachpunkte innerhalb des Teams einigermassen kompensiert werden konnten. Diese Schwachpunkte, die sowohl Trainer Alberto Rodriguez als auch Sportchef Hans-Peter Wolf erkannt haben, gilt es im Hinblick auf die neue Saison zu ersetzen.


4. und letzte Runde: Sempach – Malters 2:0. Entlebuch – Baar 4:2. Horw II – Ebikon 0:0.
Schlussrangliste: 1. Sempach* 4/9. 2. Entlebuch* 4/9. 3. Baar 4/6. 4. Ebikon 4/4. 5. Malters 4/4. 6. Horw II 4/2. – * Aufsteiger.
Entlebuch – Baar 4:2 (1:1)
Farbschachen. – 1000 Zuschauer. – SR Vidic.
Tore: 18. Mazenauer 0:1. 24. Achermann 1:1. 58. Reci 1:2. 60. Hofstetter 2:2. 76. Schmid 3:2. 92. Schmid 4:2.
Entlebuch: De Piano; Hofstetter, Koch, Patrick Wigger, Lötscher; Marco Wigger, Thalmann, Emmenegger, Adrian Wigger; Achermann, Schmid. (Bieri, Damian Renggli, Ueli Renggli, Schütz, Tim Unternährer).
Baar: Badertscher (34. Beerli); Radic, Ward, Zahler, Birchler; Maric, Mazenauer, Mete, Mitreski; Reci, Sylejmani (Gülec, Softic, Popple, Damljanovic, Can).
Bemerkungen: 53. Platzverweis Birchler. 91. Pfostenschuss Zahler.

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