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Das Tanztheater «Parsina»: Graziös, lebhaft und dramatisch

Mit dem Tanztheater «Parsina – Wir Kinder der schlafenden Göttin» präsentiert die TDC Dance Company ein dynamisches Stück mit energetischem Tanz. An der Hauptprobe wurde dem Stück der letzte Schliff verpasst.
Vanessa Varisco
Die TDC Dance Company zeigt das Tanztheater «Parsina». (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 30. Mai 2018))

Die TDC Dance Company zeigt das Tanztheater «Parsina». (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 30. Mai 2018))

Leichtfüssig schweben die vier Solistinnen zu Beginn des Stücks über die Bühne, bewegen sich dabei anmutig und grazil und versprechen ein Tanztheater auf hohem Niveau. Unbeschwert wirbeln die «Kinder von Malta» über das Parkett, bleiben stets im Rhythmus und begeistern mit ihren graziösen Tanzkünsten.

Im Verlauf des Stücks werden die vier jungen Mädchen aus Malta der schlafenden Göttin Parsina begegnen, anschliessend in die Welt hinaus ziehen und zum Schluss wieder in ihre maltesische Heimat zurückkehren, um von ihren Abenteuern zu berichten.

Intensive Probezeit

Nach dem fesselnden Auftakt durch die vier Solistinnen wird die Bühne von ferienhungrigen Touristen mit Rucksäcken, geblümten Hemden oder kunterbunten Shorts geflutet. Das lebhafte, touristische Treiben auf der Insel Malta wird schwungvoll und virtuos dargestellt – verspielte und kecke Tänze sorgen für ein dynamisches Theater. «Da in einem Tanztheater keine Worte gebraucht werden, gilt es alles mit Bewegung darzustellen, was ab und zu eine Herausforderung ist», meint Sandra Odermatt-Gautschi, die für Choreografie und Regie zuständig ist. Idee und Gesamtleitung hat ihr Vater, Gio Gautschi.

Die intensive Probezeit hat sich gelohnt, am Abend vor der Premiere sitzen die Tanzschritte und die Jugendlichen haben sichtlich Spass an diesem einzigartigen Stück. Von verspielten Szenen voller Leichtigkeit über nachdenkliche bis hin zu packend, beinahe dramatischen Szenen verstehen es die Mädchen der TDC Dance Company, das Stück eindrucksvoll zu inszenieren.

Besonders dabei ist, dass die verschiedenen Companyklassen zusammen tanzen und so die Jüngeren eine Chance haben, mit den Älteren auf einer Bühne zu stehen. «Das Ziel war es, die Kleineren mit den Grösseren zusammenzuführen und das klappt grossartig», weiss Sandra Odermatt Gautschi. Sie ist begeistert vom Engagement der jungen Tänzerinnen. Inspiriert wurde das Tanzstück durch den Roman Mondtänzerin von Federica de Cesco, welche die Premiere besuchen wird.

Moderner Tanz und klassisches Ballett

Das Stück ist ein wahres Feuerwerk, bezaubert mit dem Spiel von Licht und Schatten, der Symbiose von modernem Tanz und klassischem Ballett und den atemberaubenden Kostümen. Weiter wird die Insel Malta und deren Besonderheiten imposant dargestellt, ebenso wie die Tänzerinnen der Company harmonisch zusammengeführt werden. Auch die eingeflochtenen Soliparts der talentierten Tänzerinnen machen das Stück hochkarätig und sehenswert.

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