Grösserer Polizeieinsatz in der Zuger Innenstadt: Mann verschanzt sich rund zwei Stunden lang in einer Wohnung

Ein 83-jähriger Mann hat sich am Dienstagnachmittag in einem Zimmer verschanzt. Mitglieder der Interventionseinheit Luchs drangen schliesslich in die Wohnung ein und nahmen den Mann in Gewahrsam.

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(spe) Zum Vorfall kam es am Dienstagnachmittag in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Schönbüel in der Stadt Zug. Gegen 16 Uhr erhielt die Zuger Polizei die Meldung, dass ein 83-jähriger Mann sich in einem Zimmer verschanzt habe. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hatte der an einer Demenz-Erkrankung leidende Mann mehrere Gegenstände aus dem Fenster geworfen und sich im Zimmer eingesperrt. Seine Ehefrau habe die Wohnung kurz zuvor unverletzt verlassen können, teilte die Zuger Polizei am Dienstagabend mit.

Kurz vor 18 Uhr drangen schliesslich Mitglieder der Interventionseinheit Luchs ins Zimmer ein und nahmen den unverletzten Mann in Gewahrsam. Trotz intensiven Versuchen sei es nicht gelungen, den Mann dazu zu bewegen, die Wohnung selbstständig zu verlassen, so die Polizei. Der 83-Jährige wurde in ärztliche Obhut übergeben. Für Drittpersonen habe keine Gefahr bestanden.

Im Einsatz standen nebst der Polizei auch Angehörige der Feuerwehr Zug (FFZ) und Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug.