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Grossandrang in der Bibliothek Zug

Das Angebot «Smartphone- und Tablet-Support für Einsteiger» wurde am vergangenen Samstag rege benützt. Jugendliche vom Jobshop halfen Senioren im Umgang mit modernen Medien.
Die 16-jährige Lulya Araya (gelber Pulli) weiht Inge Thomi (links) und Margrith Lanninger in die Geheimnisse ihres Smartphones ein. (Bild: Maria Schmid (Zug, 12. Januar 2019))

Die 16-jährige Lulya Araya (gelber Pulli) weiht Inge Thomi (links) und Margrith Lanninger in die Geheimnisse ihres Smartphones ein. (Bild: Maria Schmid (Zug, 12. Januar 2019))

«Ich habe ein neues Handy gekauft und möchte nun etwas über die Benützung wissen.» Diese und weitere Fragen wurden am vergangenen Samstag in der Bibliothek Zug gestellt. Jugendliche beantworteten Fragen zum Thema «Smartphone- und Tablet-Support für Einsteiger». Der Andrang war gross, die ursprünglich eingeplanten 20 Minuten verflogen viel zu schnell.

Nicht nur die Interessierten, auch die Organisatoren waren vom Ansturm überrascht. Bereits kurz nach dem Start waren sämtliche Beratungszeiten vergeben. Der Anlass fand statt unter dem Motto «Smartphone- und Tablet-Support von Jugendlichen vom Jobshop» der Jugendanimation Zug. Der Jobshop ist ein Vermittlungsbüro für Freizeitjobs an Oberstufenschüler aus der Region. Das Büro wird von einem Team bestehend aus Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren geführt.

Sieben Jugendliche standen den Anwesenden zur Verfügung. Jeweils 20 Minuten waren eingeplant. Unter ihnen auch die 16-jährige Lulya Araya aus Baar. Sie machte dies zum ersten Mal: «Am Anfang war ich etwas nervös, aber das hat sich schnell gelegt.» Donika Krasniqi, ebenfalls 16 Jahre alt aus Baar, kennt sich bereits aus: «Bei der Jugendanimation in Baar findet alle drei bis vier Monate solch eine Veranstaltung statt. Wir planen jeweils pro Teilnehmer zwei Stunden ein.»

«Heute werden individuelle Fragen beantwortet, ansonsten verweisen wir jeweils auf unsere Computerkurse bei der Pro Senectute», erklärte Sushma Banz. Sie war als Mitorganisatorin seitens Pro Senectute vor Ort. Ebenfalls überrascht vom Ansturm zeigte sich Susanne Manz von der Bibliothek Zug. Bei ihr konnten sich Interessierte, die keinen Beratungstermin mehr ergattern konnten, auf einer Liste eintragen lassen. Conny Egger von der Jugendanimation Zug war indes zuständig für die Betreuung ihrer Schützlinge vom Jobshop. «Wir haben vorgängig eine Einführung gemacht, um den Jugendlichen ein paar Grundsätze mitgegeben.» Sie ergänzt auf die Nachfrage, worauf sie bei der Beratung denn achten müssten: «Nicht schnell sprechen, nicht nur zeigen, sondern es die Senioren selber versuchen lassen.» Auf die Frage, wie sich die Jugendlichen das Wissen angeeignet hätten, antwortete Donika Krasniqi. «Wir haben es uns selber beigebracht.»

Immer wieder gestellte Fragen standen im Zusammenhang mit Fotos. Diese möchte man speichern und verschicken oder auch auf Facebook stellen. So auch alt Kantonsrat Silvan Romer aus Baar. «Normalerweise benutze ich Whatsapp, nun steht aber eine Reise bevor und ich möchte die Fotos auf Facebook veröffentlichen können.» Donika Krasniqi konnte helfen, obschon sie selber kein Handy dieser Marke besitzt. Oft kämen aber auch Fragen zu den Suchmaschinen wie Google oder das Herunterladen und die Anwendung der SBB-App.

Der Probelauf ist geglückt, es gibt weitere Kurse

Susanne Manz konnte über viele positive Rückmeldungen berichten. Bei der nächsten Veranstaltung dieser Art werde indes mehr Zeit eingeplant. Derzeit seien es vor allem Menschen zwischen 60 und 80 Jahren, die sich für solche Anlässe interessieren würden. In Zukunft wird sich das Bedürfnis ändern, ist sich Sushma Banz sicher. «Die nächste Senioren-Generation ist bereits mit der digitalen Welt vertraut.»

Als Nächstes widmet sich die Veranstaltungsreihe «Sicher und entspannt durch die digitale Welt» den Kindern und Jugendlichen, die mit der digitalen Welt aufwachsen, aber ebenfalls Unterstützung durch die Eltern benötigen sowie klare Regeln brauchen.

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