Grossaufmarsch der Schützen in Unterägeri

Das Eidgenössische Fest sorgt für einen vollen Dorfplatz in Unterägeri, für grosse Festlichkeit und so viele Fahnen, dass man sie kaum zählen kann.

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Armbrustschützen am Eidgenössischen in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Armbrustschützen am Eidgenössischen in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gerade noch die Klappe übers Auge. Den Bogen gespannt. Der Bolzen liegt noch hungrig da. Das Ziel so klein. Tiefer Atem. Ruhiger Puls. Kaum den Abzug berührt – schon schnellen die Arme, fliegt im hohen Bogen das Ding, bohrt sich mitten in die Platte. Alles vorbei. Gerade noch Konkurrenten in der Dreifachturnhalle, und jetzt stehen sie schon da, am Dorfplatz in Unterägeri. Die Ruhe ist wie weggeblasen, der Wind spielt mit 76 Vereinsfahnen und Wimpeln, alle aufgereiht rund um den Platz. Löwen gibt es darauf und Lilien, Schlüssel und Armbrüste, die Fähnriche halten den ganzen symbolischen Stolz ihrer Clubs vergnügt in die Luft. Der Bannerwald glüht unter der Sonne, laut und festlich. «Kaiserwetter», sagt einer.

Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ
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Es ist das 22. Eidgenössische Armbrustschützenfest, das der Armbrustschützenverein Ägerital während dieser Tage ausrichtet, an diesem Sonntag ist der grosse Festakt. «Es ist zwar nur ein Zufall», sagt Gery Hartmann vom OK-Team mit breitem Grinsen, «aber trotzdem witzig: Wir haben auch schon das 11. Eidgenössische beherbergt.» Schnapszahlen in Unterägeri, aber auch Zeugen eines langen Engagements: Nur alle fünf Jahre gibt es ein Eidgenössisches, das letzte hat in Ettiswil stattgefunden. Kein Wunder, ist die Zeremonie entsprechend feierlich.

Falco Meyer

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