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Grosse Veränderungen bei den Zuger Handballerinnen

Dem SPL1-Team des LK Zug, das die Saison auf dem dritten Rang beendete, stehen auf die kommende Spielzeit hin einige personelle Wechsel bevor. Unter den Zuzügen sind bekannte Gesichter.
Michael Wyss
Die routinierte Soka Smitran (beim Abschluss) ist zurückgetreten. (Bild: Werner Schelbert, 18. Februar 2018)

Die routinierte Soka Smitran (beim Abschluss) ist zurückgetreten. (Bild: Werner Schelbert, 18. Februar 2018)

Während in diesen Tagen die Spono Eagles und Brühl den Schweizer Meister ausmachen, kann der LK Zug die neue Saison planen. Das Fanionteam, das neu von Christoph Sahli trainiert wird, erhält ein neues Gesicht. «Wir werden trotz dieses Umbruchs eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können und wollen im Titelkampf ein Wort mitreden», versichert der Sportchef Peter Stutz.

Javet und Estermann kehren zurück

Bislang sind folgende Kadermutationen bekannt. Das Team verlassen haben Soka Smitran, Alena Müller und Nives Egli (alle Rücktritt), Yael Gwerder (SPL2-Team), Catherine Csebits (Ausland), Ivana Ravlic und Nina van Polanen (beide Olten). Neu zu den Zugerinnen stossen die ehemalige SPL1-Spielerin Stefanie Javet (letzte Saison im 1.-Liga- und SPL2-Team), Laura Baumann, Daria Betschart, Chantal Wegmüller (alle SPL2) und die frühere Zugerin Ria Estermann (Füchse Berlin).

Darüber hinaus ist der LKZ in Verhandlungen mit verschiedenen Spielerinnen. Für längere Zeit ausser Gefecht gesetzt ist Shanice Kägi, die sich vor wenigen Tagen einen Riss am Kreuzband zugezogen hatte. Sie wird rund zehn Monate ausfallen. Neben dem neuen Trainer Sahli, der zuvor für das SPL2-Team zuständig gewesen ist, gehören Tobias Scheuteri, Peter Stutz (beide Assistenztrainer) und Daniel Perisa (Torhütertrainer) in der Saison 2018/19 zum Staff.

Am 16. Juni wird das Saisonabschluss-Fest durchgeführt werden. Ab 16 Uhr spielt ein Team aus ehemaligen LKZ-Spielerinnen gegen die neue Mannschaft. Anlässlich dieses Events werden diverse Spielerinnen sowie der abgetretene Trainer Damian Gwerder verabschiedet.

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