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Grosses Bauvorhaben mit Hotel im Zentrum von Steinhausen

Mit der neuen Überbauung soll ein Komplex aus fünf Wohnblöcken im Zentrum der Gemeinde entstehen. Bezüglich ihrer Höhe fallen die Gebäude unterschiedlich aus.
Vanessa Varisco

Die Gemeinde wächst – insgesamt fünf Wohnblöcke sollen auf dem Gebiet zwischen dem Erliweg und der Birkenhaltenstrasse in Steinhausen entstehen. Die Grundstücke dort, Nummer 20 und Nummer 660, gehören zu der fast letzten, bebaubaren Fläche im Dorfzentrum. Aktuell und noch bis zum 30. Januar liegt das Baugesuch für den Neubau «Lindenpark» zur Einsicht im Foyer der Einwohnerkontrolle auf. Bis dann kann Einsprache erhoben werden. Voraussichtlicher Baubeginn ist im Oktober 2019, im Herbst 2022 soll das Bauprojekt beendet sein. Grundeigentümer ist Viktor Jans, Wirt des Gasthauses zur Linde in Steinhausen. Erarbeitet wurde das Projekt von der Mächler und Töngi Architekten AG aus Rotkreuz.

Abgeknickte Fassaden

Die fünf neuen Baukörper werden ovalförmig angeordnet – die bestehende Scheune wird in diese Figur integriert. In Fläche und Anzahl Etagen unterscheiden sich die Häuser. Das künftig grösste Haus 1 soll inklusive Parterre sechs Geschosse hoch sein, bei einer Gebäudefläche von 757 Quadratmetern. 26 Wohnungen sind in diesem ersten Gebäude geplant. Im Haus 2 sind 17 Wohnungen auf vier Etagen angedacht. Ebenfalls dreigeschossig soll Haus 3 werden. Die Häuser 4 und 5 im hinteren Bereich sollen schliesslich jeweils lediglich drei Vollgeschosse umfassen. Wie es in einer Beilage zum Baugesuch heisst, wurde ausser im Haus 1 «bewusst auf das zusätzliche Geschoss verzichtet» – welches laut dem einfachen Bebauungsplan erlaubt wäre – damit sich der Neubau in die bestehende Situation eingliedert. Die Überbauung soll als «Bindeglied» zwischen den angrenzenden Quartieren fungieren. Mehrheitlich besteht der «Lindenpark» aus Kleinwohnungen, welche als Alterswohnungen angeboten werden. Auffallend an den projektierten Gebäuden: Deren Fassaden sind mehrfach abgeknickt, wodurch die Blöcke «weicher und fliessender in Erscheinung» treten sollen. Zu diesem Zweck seien die Attikas südlich angelegt. Aus den meisten Blickwinkeln seien durch ausserdem lediglich Teilausschnitte der Häuser wahrzunehmen. Für die Überbauung sind 148 zusätzliche Parkplätze veranschlagt, sodass künftig ein Total von 184 Parkplätzen resultiert.

Hotel im Haus 1

Wichtig für die neue Überbauung: Sie soll sich in den Gedanken «des urbanen Dorfes» eingliedern. So ist etwa eine Steinfassade geplant, welche auf die Bebauung Dreiklang referenzieren soll. Und im «Lindenpark» darf natürlich die Begrünung nicht fehlen. Daher werden Baumgruppen auf Belagsinseln angesiedelt. Im nördlichen Bereich ist auch ein «lichter Hain» aus Bäumen und Sträuchern vorgesehen, unter welchem ein Spiel- wie Aufenthaltsbereich gestaltet werden soll.

Weiter sind die Dachflächen begrünt, auf welchen Sonnenkollektoren angebracht werden, um erneuerbare Energie zu produzieren. Diese wird anschliessend für die Warmwasserversorgung genutzt. Gleichzeitig mit dem Bau «Lindenpark» wird die bestehende Scheune auf dem Gelände ungenutzt. Sie soll Restaurant und Bar werden und gegenüber vom Kleinhotel liegen, welches im Haus 1 eingegliedert wird. Von den insgesamt 15 Doppelzimmern des Hotels im ersten Obergeschoss sollen zwei Zimmer über einen zusätzlichen Nebenraum verfügen. Auch ein Aufenthaltsraum mit vorgelagerter Loggia für Raucher ist dem Konzept zu entnehmen. In der Einstellhalle sind fünf Besucherparkplätze für das Gasthaus reserviert.

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