Grünes Licht für Überbauung Salesianum

Das Volk nimmt die umstrittene Überbauung Salesianum in der Stadt Zug an. Damit entstehen im Süden der Stadt Zug 60 neue Wohnungen.

Drucken
Teilen
Architekt Albi Nussbaumer: «Das Projekt wird sehr schön. Davon bin ich wirklich überzeugt.» (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Architekt Albi Nussbaumer: «Das Projekt wird sehr schön. Davon bin ich wirklich überzeugt.» (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Architekt Albi Nussbaumer: «Das Projekt wird sehr schön. Davon bin ich wirklich überzeugt.» (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Architekt Albi Nussbaumer: «Das Projekt wird sehr schön. Davon bin ich wirklich überzeugt.» (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Stimmberechtigten haben dem Bebauungsgplan Salesianum mit 54,5 Prozent zugestimmt. 45,5 Prozent lehnten ihn ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 49,9 Prozent.

Damit sei dieses Bauvorhaben «demokratisch abgesegnet», resümierte Stadtpräsident Dolfi Müller mit Blick auf einen heftig geführten Abstimmungskampf in der Stadt Zug. Die Eigentümerinnen des Areals, die Ordensschwestern von Menzingen, hätten schliesslich auch alles richtig gemacht, indem sie beispielsweise das Werkzeug des Bebauungsplans benutzt hätten.

Gleicher Meinung war Stadtrat André Wicki, Vorsteher des Baudepartements: Die Stadt erhalte in Zug Süd ein ausgereiftes Wohnbauprojekt an zentraler Lage. Der Vorsteher des Baudepartements freut sich über diese Zustimmung aus zwei Gründen: «Das Projekt ist gut, und Zug benötigt Wohnungen.» Erstaunt hat den Stadtrat den mit harten Bandagen geführten Abstimmungskampf: Eine engagierte Auseinandersetzung gehöre zum demokratischen Prozess, jedoch sei die Diskriminierung von Personen unnötig und zu bedauern.

Geplant sind auf dem 20'000 Quadratmeter grossen Areal neben der Sanierung der historischen Gebäude drei viergeschossige Neubauten mit rund 60 Wohnungen und eine Tiefgarage. Die Menzinger Schwestern, als Eigentümerinnen des Geländes, haben dafür mit der Alfred Müller AG einen Baurechtsvertrag geschlossen.

Mit dem Neubau soll auch die Umgebung aufgewertet werden. So soll wieder ein Weg vom Zugerberg zur Kapelle führen. Auch die teilweise erhaltene Gartenanlage im Osten des Verbindungshauses soll wieder hergestellt werden.

Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug hatte das Projekt im März 2011 bewilligt. Gegen den Beschluss ging das Referendum ein.

rem

Reaktionen lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.