GRÜNES LICHT: Zuger Behindertenkonzept genehmigt

Ab dem 1. Januar 2011 darf der Kanton Zug die Angebote für Menschen mit Behinderung eigenständig planen, steuern und finanzieren. Der Bundesrat hat das Zuger Konzept zur Förderung der Eingliederung invalider Personen genehmigt.

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(Symbolbild Neue LZ)

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Das Konzept zeigt konkret auf, wie Menschen mit Behinderung aus dem Kanton Zug Zugang zu geeigneten Angeboten in den Lebensbereichen Wohnen, Arbeiten und Beschäftigung innerhalb und ausserhalb des Kantons Zug haben. Mit der Genehmigung des Konzeptes schliesst der Kanton Zug die dreijährige Übergangsphase zum frühesten möglichen Zeitpunkt ab.

Zug einer der ersten Kantone
Im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) zog sich die Invalidenversicherung (IV) vollständig aus der Planung, Steuerung und Finanzierung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zurück. Per 1. Januar 2008 mussten die Kantone diese Aufgaben vollumfänglich übernehmen. Während einer Übergangsphase von mindestens drei Jahren haben die Kantone die bisherigen Leistungen der IV zu übernehmen, bis sie über ein eigenes - vom Bundesrat genehmigtes Behindertenkonzept - verfügen. Der Bund verlangt, dass alle Kantone ein eigenes Behindertenkonzept haben. Der Kanton Zug reichte sein Konzept als dritter Kanton ein und gehört nun zur ersten Gruppe von Kantonen, welche über ein genehmigtes Behindertenkonzept verfügen.

Zug hat nun «gute Basis»
«Das Bundesgesetz verlangt, dass jeder Kanton für invalide Personen, welche in seinem Gebiet wohnen, ein Angebot an Institutionen zur Verfügung stellt. Dieses Angebot muss den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung in angemessener Weise entsprechen. Mit dem Zuger Behindertenkonzept hat der Kanton eine gute Basis dafür erarbeitet», erklärt Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard.

pd/bep