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Leserbrief

Grundlage der Landwirte wird zerstört – der SVP ist das scheinbar egal?

Zum Wahlplakat der SVP und Landwirtschaftsflächen

Sie kennen das neuste Wahlplakat der SVP mit dem Apfel, der von Würmern und Maden angefressen wird? Die Frage darüber: «Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören?»

Nun, dazu wird es wohl nicht kommen. Denn mit ihrer Politik verhindert die SVP dies, indem sie den Linken und Netten zuvorkommt – auf jeden Fall in Zug.

Im Sog von Regierungsrat Heinz Tännler hat die selbst ernannte Bauernpartei in den letzten Jahren mit Hilfe der FDP und CVP riesige Flächen Landwirtschaftsland im Kanton zerstört. Es begann mit der Nordzufahrt und dem Ausbau der Autobahn auf sechs Spuren. Dann folgte die wohl grösste Umweltkatastrophe, die der Kanton Zug je realisierte: die Tangente Zug–Baar. Eine Landwirtschaftsfläche von 55000 Quadratmeter wird unter Asphaltbeton begraben. Riesige Erdverschiebungen und Baustelleninstallationen machen eine noch grössere Fläche für Jahre unbrauchbar.

Doch diese riesige Fläche ist nichts im Vergleich zu dem, was um Cham gebaut werden soll. 186000 Quadratmeter Landwirtschaftsland soll dem gigantischen Bau der Umfahrung Cham–Hünenberg (UCH) geopfert werden.

Anscheinend hat die SVP nichts dagegen, wenn die wirtschaftliche Grundlage der Landwirte zerstört wird, denn gegen UCH haben bei der SVP gerade mal vier Mitglieder an der Versammlung zur Abstimmung gestimmt. Die Tangente wurde zu null angenommen. Vielleicht wollen ihre Bauern nicht weiter Äpfel produzieren, die ihnen dann die Linken und Netten wegfuttern?

Philipp Kissling, Zug

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