GÜNSTIG WOHNEN: Kanton Zug investiert 51,3 Millionen Franken

Im Kanton Zug sollen auch junge Leute und Familien wohnen können. Dieses Ziel lässt sich die Zuger Regierung viel kosten.

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Gerade für Familien soll Wohnraum geschaffen werden; im Bild Wohnbauten der Baugenossenschaft in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gerade für Familien soll Wohnraum geschaffen werden; im Bild Wohnbauten der Baugenossenschaft in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Preisgünstiger Wohnraum ist im Kanton Zug sehr rar. Fast nicht zu finden. Und dies, obwohl Zug in den letzten 16 Jahren dafür 17 Millionen Franken aufgewendet hat. Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel kommt zum Schluss: «Seit längerer Zeit funktioniert der Wohnungsmarkt nur noch im Segment der teuren Miet- und Eigentumswohnungen.» Das Wohnungsangebot für die rund 45'000 Haushalte im Kanton teile sich auf in teure Neubau- und günstige Altwohnungen, die vorwiegend unter der Hand vermietet würden.

Dem will die Regierung abhelfen. Sie beantragt beim Kantonsrat einen Rahmenkredit von 51,3 Millionen Franken für die Förderung von preisgünstigem Wohnraum. Er wird eingesetzt für neue Massnahmen wie Mietzinsbeiträge, für erneuerte und neu erstellte Wohnungen. Darüber hinaus für die noch zu gründende Aktiengesellschaft.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.