Güsel-Chaos rüttelt Zuger auf

Die Stadt Zug hat die Einwohner ein Wochenende lang ihrem Abfall überlassen. Das Resultat ist erschreckend.

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Die Passanten am See bekamen das Littering-Problem ungesäubert zu sehen. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die Passanten am See bekamen das Littering-Problem ungesäubert zu sehen. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

So viel Abfall fällt auf der Rössliwiese an. (Bild: Christof Borner-Keller/ZZ)

So viel Abfall fällt auf der Rössliwiese an. (Bild: Christof Borner-Keller/ZZ)

Mit dieser Aktion will der Stadtrat auf das akute Littering-Problem aufmerksam machen. Denn jedes Wochenende müssen die Werkhof-Mitarbeiter mehrere Kubikmeter Müll einsammeln, den die Passanten nicht pflichtgemäss in den Abfalleimern entsorgen.

Statt den Werkhof-Mitarbeitern hat sich am Sonntag die Künstlerin Bernadett Madörin dem Müllberg am See angenommen. Sie kreierte aus dem Kehricht Kunst. Dies macht die Sache aber nur bedingt besser: «Ich finde es jedenfalls nicht schön», sagt Jasmin Jakober und lacht. Die 16-Jährige ist gerade mit ihrer Schwester Nadja am See unterwegs. «Ich finde, man soll seinen Müll wegräumen.»

Falco Meyer

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