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Leserbrief

Gute Bedingungen für die Wirtschaft schaffen

Zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober

Die kleine Kammer wird im Schweizer Politsystem immer wichtiger. Hier wird lösungsorientiert nach nachhaltigen Lösungen gesucht. Kompromisse werden geschmiedet. Parteipolitische Parolen gegen Linke und Nette rücken in den Hintergrund. Es liegen genügend Herausforderungen vor uns, die den Ständerat fordern: Wir müssen Sorge tragen, dass die nachwachsende Generation gesund in einer intakten Umwelt leben wird. Und wir müssen unserer Wirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, dass sie in der Schweiz weiter investiert und ausbildet. Nur so können wir unsere Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften verringern.

Martin Vöhringer, Hünenberg See


Bei den Nationalratswahlen geht es für die bürgerliche Mehrheit der Zuger Bevölkerung um den Erhalt der bisher rein bürgerlichen Vertretung in Bern. Bei den Ständeratswahlen geht es um die Frage, welcher Kandidat sich besser für den Stand Zug in Bundesbern einsetzen kann, will sagen durchsetzungsstärker, konsensfähiger und besser vernetzt ist. Bezüglich der Wahlen für den Nationalrat befinden sich sowohl die CVP als auch die SVP mit den beiden etablierten Räten in einer sehr komfortablen Lage. Für die FDP geht es hingegen um die Wurst: Sitzerhalt oder -verlust? Dabei muss allen Zugern klar sein, dass die FDP sich klar dem Ziel verschrieben hat, die erste Zuger Nationalrätin zu stellen. Das ist zu unterstützen, denn mit einer linken Zuger Nationalrätin droht Ungemach und auch die Signalwirkung für den Wirtschaftsstandort Zug würde darunter leiden.

Für alle Unentschlossenen gilt deshalb: Die unveränderte FDP-Liste einwerfen. Bezüglich der Wahlen für den Ständerat ist das Rennen komplett offen. Die CVP muss berechtigterweise um ihren Sitz zittern, denn die mediale Wahrnehmung ihres Kandidaten vor einem Jahr anlässlich der Bundesratswahl als auch kurz vor dem Esaf war alles andere als positiv. Bei den anderen beiden bürgerlichen Kandidaten muss man den Begriff der Majorzwahl herausstreichen, wäre es doch vermessen sich auf die Parteizugehörigkeit zu beschränken. Leistungen, ob ein kürzlich erfolgtes, sehr erfolgreich und unfallfrei verlaufenes Grossereignis oder politische Geschäfte von langfristiger sowie grosser finanzieller Tragweite, sollten dabei im Vordergrund stehen. Ich freue mich auf das Privileg, am 20. Oktober wählen zu dürfen und der Fall ist für mich klar, dass meine Ehefrau und ich bei der Nationalratswahl die unveränderte FDP-Liste einwerfen werden.

Daniel Gruber, Zug

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