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Gute Stimmung auf dem Bike-Trail

Am Sonntag trafen zahlreiche Freiwillige aus der Mountainbike-Szene für Unterhaltsarbeiten am Zugerberg-Trail zusammen. Dabei ging es freundschaftlich zu und her.
Christian Tschümperlin

Es ist wieder soweit. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Wälder sind herbstlich goldig, braun und rot, ein laues Lüftchen zieht. Zeit für die Biker der IG Mountainbike Zug, ihren Trail am Zugerberg von all den Blättern, Steinen und dem Schlamm freizuräumen.

An den Unterhaltsarbeiten am Sonntag beteiligen sich ein Dutzend Freiwillige, darunter Samuel Birchmeier aus Menzingen. In Wanderschuhen, die Sonnenbrille lässig auf den Hut gelegt, steht er unter der matten Herbstsonne und sagt: «Diese Jahreszeit eignet sich besonders gut für die Unterhaltsarbeiten, denn der Boden ist feucht. Bei trockenem Boden kann man nichts reparieren». Einen Pickel in der Hand haltend lockert er den Boden in einer Kurve. Sein Kollege Peter Kägi aus Steinhausen holt aus einer Schlamm-Sammelgrube sandiges Material und klopft es mit seiner Schaufel auf den gelockerten Untergrund. «Die Mischung aus Sand und lehmigem Boden ergibt einen kompakten Grund», sagt Kägi. Ziel ist es, die Bremswellen aus der Kurve zu verbannen.

«Coole Schanzen» im oberen Bereich

Plötzlich kommt zügig ein Biker auf die beiden Freiwilligen zu. Er bremst ab und erklärt sich zu einem Interview bereit. «Es ist eine schöne Belohnung, nachdem Hochradeln hier hinunterfahren zu können mit dieser wunderbaren Aussicht auf das Zugerland», sagt Karl Bürgler aus Baar. Die Strecke sei recht flowig, Bürgler komme deshalb wöchentlich hierhin. Highlights seien die Welcome-Schanze und der Landis Tunnel. «Im oberen Abschnitt hat es coole Schanzen, im anspruchsvolleren unteren Teil betätige ich öfters mal die Bremse», sagt er.

Unterdessen jätet Adrian Fischer aus Baar Unkraut von einer Holzbrücke. «Die Natur holt sich alles zurück», sagt er. Die IG Mountainbike lädt deshalb viermal jährlich zu Unterhaltsarbeiten. Die Arbeit sei intensiv, trotzdem herrsche unter den Freiwilligen eine ausgezeichnete Stimmung.

«Bald wie ein englischer Garten»

«Wir sind um jede Unterstützung dankbar», sagt Fischer. Im Waldstück ziehen Gianni Bazzi aus Richterswil und seine Kollegen mit Rechen Blätter und Steine vom Trail.

Gianni ist soeben aus der Toscana zurückgekehrt. Dort, genauer in Massa Vecchia, baute ein Schweizer ein unter Bikern prominentes Mountainbike-Mekka mit sechs Trails auf. «Ich gehe seit 23 Jahren nach Massa Vecchia, die Trails sind super, super, super», sagt Bazzi. Jetzt setzt er sich mit vollem Einsatz für den Trail am Zuger Hausberg ein. Martin Wismer aus Cham kommentiert mit einem Augenzwinkern: «Bald sieht es hier aus wie in einem englischen Garten.» An den Bäumen hängen aber noch viele Blätter, die bald auch noch fallen werden. Dann könnten neue Unterhaltsarbeiten anstehen auf der rund 2.1 Kilometer langen Strecke.

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