Gutes Zeugnis für Zuger Bootsführer

In der vergangenen Sommersaison hat die Zuger Polizei knapp 70 Patrouillenfahrten auf den Zuger Gewässern getätigt. Nur drei Schiffsführer mussten angezeigt werden. Erstmals bewältigten die Polizisten ihre Einsätze mit einem eigenen Polizeiboot, der «Lore».

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Zwei Polizisten auf der «Lore», dem neuen Boot der Zuger Polizei. (Bild: Zuger Polizei)

Zwei Polizisten auf der «Lore», dem neuen Boot der Zuger Polizei. (Bild: Zuger Polizei)

Wie aus einer Medienmitteilung der Zuger Polizei hervorgeht, haben die Zuger Seepolizisten über den Sommer 2012 43 Patrouillenfahrten auf dem Zugersee, 20 auf dem Ägerisee und 5 auf der Reuss getätigt. Dabei kontrollierten sie insgesamt 69 Schiffe. In 16 Fällen wurde den Führern eine Ermahnung ausgesprochen. Insgesamt musste die Zuger Polizei nur drei Anzeigen eröffnen: Einmal wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, wegen fehlenden Sicherheitsmaterials und wegen Führen eines Schiffes ohne gültigen Ausweis.

Gemäss Peter Niederberger, verantwortlich für die gewässerpolizeilichen Belange, könne den Zuger Bootsführern ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt werden. Obwohl die Zuger Gewässer intensiv und von den verschiedensten Gruppen genutzt würden, seien kaum Zwischenfälle zu verzeichnen gewesen. «Zuger Bootsführer und Wassersportler verhalten sich vorbildlich. Dank der gegenseitigen Toleranz brauchten wir kaum einzugreifen», wird der oberste Seepolizist des Kantons in der Medienmitteilung zitiert.

Zuger Seepolizei neu mit Schlauchboot «Lore»

Zum Einsatz auf den Zuger Gewässern sei heuer erstmals das Polizeiboot «Lore» gekommen, schreibt die Polizei. Der Name des auf Fliessgewässer spezialisierten Schlauchboots gründet auf einer Kombination der beiden Flussnamen Lorze und Reuss. Das frühere Polizeiboot «Magellan» würde seit diesem Sommer nur noch für den Seerettungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) zum Einsatz kommen.

Mit der Fokussierung auf die «Lore» konnten der Aufwand für das Fahrtraining und die Einsatzkoordination mit der FFZ reduziert werden. Mit den beiden Booten können bei grösseren Ereignissen auf dem Zugersee die Rettungs- und Gewässerpolizeiaufgaben nun gleichzeitig wahrgenommen werden, so die Polizei weiter.

pd