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Häftling im Hungerstreik ausgeschafft

Eine kurdische Gruppe wollte sich am Montag mit 400 Unterschriften für ihren Landsmann Mehmet Telli bei der Sicherheitsdirektion einsetzen. Sie kam zu spät.
Konsterniert: Die Landleute von Telli mit den Unterschriften. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Konsterniert: Die Landleute von Telli mit den Unterschriften. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Unterstützung kam zu spät: Während seine Landsmänner bei der Zuger Sicherheitsdirektion mit einer Petition vorstellig wurden, sass Mehmet Telli bereits im Flugzeug. Der kurdische Dichter und Schriftsteller, der seit sechs Jahren in der Schweiz lebte, wurde ausgeschafft.

Erst im Dezember war der 60-Jährige von der Polizei im Kantonsspital aufgegriffen worden, wo er in Behandlung war, weil seine Ausreisefrist abgelaufen war. In Ausschaffungshaft trat Mehmet Telli in Hungerstreik, den er während 30 Tagen fortgeführt haben soll. Besorgt sind seine Landsleute aber nicht nur deshalb: Sie fürchten Repressionen in der Türkei.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.

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