HAGENDORN: Das Räbeliechtli-Schnitzen will gelernt sein

Am Dienstag ziehen Kindergärtler und Schüler mit ihren Räbeliechtli durch Hagendorn. Zuvor mussten Mütter und Väter tüchtig helfen.

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So schön kann eines aussehen: Selic Masa, Mutter von Suzana, präsentiert das fertige Räbeliechtli im Kindergarten Hagendorn. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

So schön kann eines aussehen: Selic Masa, Mutter von Suzana, präsentiert das fertige Räbeliechtli im Kindergarten Hagendorn. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Elf Kinder im Kindergarten Hagendorn sitzen erwartungsvoll auf ihren Stühlchen. Kindergärtnerin Miriam Mühlebach stimmt mit den Kleinen einen ihrer Räbeliechtli-Songs an: «Mis Räbeliechtli hani selber gmacht...» Weit gefehlt, denn erst sind Mütter, Väter, Götti und Tanten der Kindergärtler gefragt. Mit Messer und Hobel bestückt, rücken wir der Feldfrucht auf die Pelle.

Deckel ab und tief ins Mark hinein – so startet die gestalterische Prozedur: Töchterchen Dina und der kleine Matthias am Tisch tun sich etwas schwer mit dem Auskratzen der harten Räbe. Mama und Papa könnens besser.

Am Ende ist die Kindergärtnerin zufrieden mit dem Gesamtergebnis: «Ich finde es schön, wenn die Kinder mit ihren Eltern etwas gemeinsam basteln.» Und dann wirds romantisch: Im verdunkelten Zimmer dürfen die Kleinen ihre Liechtli schon mal anzünden und Probe laufen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.