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HAGENDORN: Heimatlieder und ein Lustspiel

Der Männerchor Hagendorn singt Lieder aus allen Sprachregionen unseres Landes. Die Interpretationen begeistern das Publikum. Danach führt die Theatergruppe ein amüsantes, verworrenes Lustspiel auf.
Martin Mühlebach
Der Männerchor Hagendorn bietet in der Mehrzweckhalle Hagendorn ein abwechslungsreiches Programm. (Bild: Stefan Kaiser (24. Januar 2018))

Der Männerchor Hagendorn bietet in der Mehrzweckhalle Hagendorn ein abwechslungsreiches Programm. (Bild: Stefan Kaiser (24. Januar 2018))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Der Mehrzweckraum in Hagendorn ist fast bis auf den letzten Platz besetzt, als der einheimische Männerchor am Mittwochabend die Bühne betritt. Unter dem Titel «Heimat, schöni Heimat» erklingen alsbald klassische Männerchorlieder aus allen Sprachregionen und Kulturen unseres Landes.

Das einleitende Wanderlied ist kaum verklungen, als die Sänger das Tessiner Soldatenlied «Quattro cavai che trottano» anstimmen. Unter der Leitung der argentinischstämmigen Silvia Baroni Scheurenberg laufen die wackeren Männer zur Hochform auf. «Mit ihrem südländischen Temperament reisst unsere Dirigentin den ganzen Chor mit. Das Singen macht uns Freude und Spass», sagt Josef Baumgartner hinterher.

Ein Bauer und ein Metzger bekämpfen sich

Das Publikum findet Gefallen an der Interpretation des bekannten Westschweizer Liedes «Le vieux chalet», des rätoromanischen Schlafliedes «Dorma bain» und der «Waldandacht». Mit einem neuen Arrangement aus der Feder von Silvia Baroni Scheurenberg endet mit «Lueget, vo Bergen und Tal» der offizielle Teil eines Männerchorkonzerts, das zu begeistern vermag. Da liegt es auf der Hand, dass der Applaus des Publikums nicht abklingt, bis es die von ihm geforderte Zugabe erhält. Dass Marc Strasser sämtliche Lieder aus voller Kehle singend ansagt, verleiht dem Konzert ein ganz besonderes Flair.

Nach einer 30-minütigen Pause startet die Theatergruppe das Lustspiel «Tag der Wahrheit» in zwei Akten von This Vetsch. Unter der versierten Regie von Armin «Pfindi» Werder bieten die Schauspielerinnen und Schauspieler dem gut gelaunten Publikum eine amüsante, verwirrende Geschichte. Im Mittelpunkt stehen der Advokat und Bauer Guschti Zäch (Ruedi Vogt) und der Metzger Max Kramer (Toni Quni). Ihnen droht eine einstige Liebschaft mit Maria Waldvogel (Jane Gann) zum Verhängnis zu werden. Um seinen Hals aus der Schlinge ziehen zu können, ist Guschti Zäch jedes Mittel recht. Auf fiese Art versucht er, Hermina Kramer (Brigitte Niggli-Ineichen), die Frau des Metzgers, über Vergehen ihres Mannes in Kenntnis zu setzen. Der finanziell in Not geratene Zäch versucht sich dadurch Geld zu beschaffen. Als sich seine Frau Susann (Karin Gretener) und Hermina Kramer in die Haare geraten, steigt die Spannung, zumal Jimmy Zäch (Adrian Wyttenbach) hinter dem Rücken seines Vaters agiert. Die Situation droht zu eskalieren, als Otto Frech (Ruedi Schelbert) auftaucht, um seine Internetbekanntschaft Sussy Zäch (Patricia Bucher) kennenzulernen. Ganz kritisch wird es, als plötzlich Maria Waldvogel mit ihrer 40-jährigen Tochter Trudi (Tatjana Croci-Maspoli) eintrifft. Guschti Zäch und Max Kramer scheint ihre vor 40 Jahren gehabte Liebschaft mit Maria Waldvogel endgültig zum Verhängnis zu werden. Es spielen sich noch einige amüsante und verwirrende Geschichten ab, bis der «Tag der Wahrheit» alles ans Licht bringt.

Hinweis

Weitere Aufführungen: Freitag, 26. Januar und Samstag, 27. Januar, jeweils um 20 Uhr. Sonntag, 28. Januar, um 15 Uhr.

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