Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HAGENDORN: Solarpanels auf Schulpavillon-Dach errichtet

Zeitglich mit der Sanierung des Schulpavillon-Daches in Hagendorn ist dort eine Photovoltaik-Anlage errichtet worden. Die Anlage hat in den vergangenen drei Monaten bereits mehrere tausend Kilowattstunden Strom produziert.
Arbeiter bauen insgesamt 123 Solarpanels auf dem Hagendorner Schulpavillon-Dach auf. (Bild: pd)

Arbeiter bauen insgesamt 123 Solarpanels auf dem Hagendorner Schulpavillon-Dach auf. (Bild: pd)

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hagendorner Schulpavillons hat eine Fläche von rund 200 Quadratmetern. Die 123 Solarpanels der Eigentümerin Tresolar AG produzieren seit Ende August Strom, wie die Einwohnergemeinde Cham mitteilt. Insgesamt wird mit einem jährlichen Ertrag von zirka 28'000 bis 29'000 Kilowattstunden Strom gerechnet. Dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von sechs bis sieben Haushalten einer vierköpfigen Familie.

Tresolar AG finanziert die Anlage

Beim Schulpavillon-Dach wurde eine Sanierung nötig, weil es durch Schilf und Flugsamen des nahegelegenen Auenwaldes in den vergangenen Jahren zunehmend beschädigt wurde. Die Arbeiten starteten in der ersten Sommerferienwoche 2013. In der Analyse durch die beauftragte Firma Leo Ohnsorg AG zeigte sich das Potenzial, zusammen mit den Sanierungsarbeiten eine stromerzeugende Photovolatik-Anlage zu realisieren. «Unser Vorschlag fiel bei den Gemeindeverantwortlichen sofort auf fruchtbaren Boden, nur hatte die Gemeinde lediglich die MIttel für die Dachsanierung gesprochen», so Leo Ohnsorg, Inhaber und Geschäftsführer der Leo Ohnsorg AG, und fügt an: «Deshalb kam die Idee auf, dass unsere Partnerfirma Tresolar AG die Anlage finanziert, dafür aber die Erträge nutzen darf.» Dafür stellt die Einwohnergemeinde Cham die entsprechende Dachfläche zur Verfügung.

Auch für Gemeinderat und Bauvorsteher Charles Meyer stellt die gefundene Lösung eine Win-Win-Situation dar: «Dank dieser innovativen Idee und der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft können wir einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und wir hoffen, dass solch fortschrittliche Projekte weiter Schule machen.» Die Firma Tresolar AG wird während 25 Jahren zuständig für den Unterhalt des Daches sein. Nach Ablauf dieser Frist geht die Anlage kostenlos an die Einwohnergemeinde über.

pd/chg

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.