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Risch: Der Gemeinderat stellt Bedingungen für den Halbanschluss

Unter Einbezug der Bevölkerung sollen flankierende Massnahmen erarbeitet werden. Eine IG, die sich gegen das Verkehrsprojekt wehrt, ist inzwischen gegründet worden.

Die Baudirektion des Kantons Zug will verschiedene Kapitel des Richtplans anpassen. Dazu gehört unter anderem der Autobahn-Halbanschluss Rotkreuz Süd. Der Gemeinderat Risch habe an seiner Sitzung vom 4. Dezember diese Richtplanänderung eingehend behandelt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Man sei überzeugt, dass der Halbanschluss, zusammen mit den flankierenden Massnahmen, deutliche Vorteile bringe: «Der Mehrwert besteht darin, dass nicht sämtliche Verkehrsströme Richtung Autobahnanschluss beim Forren-Kreisel via Zentrum Rotkreuz oder Blegi geführt werden.» Der Gemeinderat habe klare Bedingungen gestellt: «Er legt grossen Wert darauf, dass die notwendigen flankierenden Massnahmen unter Einbezug der betroffenen Bevölkerung ausgearbeitet werden.»

Es seien wirkungsvolle Massnahmen gefragt, welche die Anziehungswirkung von zusätzlichem Verkehr via Buonas und Risch sowie via Honau/Gisikon minimieren. «Zudem müssen die Massnahmen sicherstellen, dass die Mehrbelastung des Verkehrs auf der Buonaserstrasse für die Anwohner im Rahmen bleibt.» Vorstellen kann sich der Gemeinderat beispielsweise Temporeduktionen, siedlungsorientierte Strassengestaltungen oder Dosiersysteme. Ein spezieller Fokus sei auf den Ausbau des Autobahnanschlusses Fänn in Küssnacht am Rigi zu legen.

«Eine Umlagerung ist nicht zumutbar»

Im nächsten Jahr beugt sich der Kantonsrat über den Richtplan, zuständig für Nationalstrassen ist aber der Bund. Nicht alle sind derweil einverstanden mit den Plänen. Die Grünen Risch-Rotkreuz werden am Montag ihre Petition gegen den Halbanschluss einreichen. Die «IG Halbanschluss Nein» wurde am 14. November gegründet. Die IG ist der Meinung, das Verkehrsproblem müsse am Entstehungspunkt, also im Industriegebiet, gelöst werden. «Eine Umlagerung auf die Buonaserstrasse ist nicht zumutbar», heisst es auf der Website. Mit dem grösseren Verkehrsaufkommen gehe Lebensqualität verloren. Die IG setzt sich auch für den Erhalt des Kulturlandes ein. «Keine weiteren Grünflächen sollen verbaut werden.» (rh)

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