HANDBALL: Zuger Handballerinnen sind Schweizermeister

Der LK Zug gewinnt auch das dritte Finalspiel gegen Spono Nottwil und ist erneut Schweizer Meister. Doch Nottwil kann bereits am Samstag Revanche nehmen.

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Der LK Zug feiert den total Triumph in der eigenen Halle. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der LK Zug feiert den total Triumph in der eigenen Halle. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Um 21 Uhr brachen in der Zuger Sporthalle alle Dämme. Der Grossteil der 900 Zuschauer feierte ihren LK Zug, der eben Spono Nottwil mit 28:27 besiegt hatte. Es war der dritte Erfolg im dritten Finalspiel der Best-of-5-Serie. Der Titelverteidiger kam damit wie schon im Vorjahr gegen Brühl St. Gallen auf die kürzeste Art und Weise, sprich mit einem 3:0-Gesamtsieg, zum Triumph.

Den Nottwilerinnen, die mit Ausnahme des Startspiels (19:33) ein grossartiger und annähernd ebenbürtiger Finalgegner waren, bleibt einmal mehr in der Meisterschaft nur der zweite Rang. Auch gestern waren sie wieder nahe dran. Doch wenn es darum ging, die Big Points zu machen, versagten die Nerven, wurden die falschen Entscheidungen getroffen, fehlten die berühmten Zentimeter. Zug gewann den Titel auch deshalb, weil es die Stärken des Gegners besser zu neutralisieren vermochte. Das berüchtigte, schnelle Gegenstossspiel von Spono fand nie jene Entfaltung, die für den Triumph nötig gewesen wäre. Vorbei ist die Saison allerdings noch nicht. Bereits am Samstag treffen die beiden Teams ein letztes Mal aufeinander im Halbfinal des Schweizer Cups in Sursee. Spono, Titelverteidiger im Cup, wird alles dafür tun, um sich mit dem Cupsieg für den entgangenen Meisterpokal trösten zu können.

LK Zug Spono Nottwil 28:27 (12:11)

Sporthalle. 900 Zuschauer. – SR Meyer/Buache. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Zug; 5-mal 2 Minuten plus Disqualifikation Egli (3-mal 2 Minuten) gegen Nottwil.

Zug: Innes; Cavallari (2), Haag (3), Ravlic (1), Scherer (10/2), Ganz (3/1), Ineichen (6), Oberli; Schwander (1), Wälti, Javet (2), Nötzli.

Nottwil: Schoch/Hammans (43. bis 56.); Egli (1), Furrer (6), Häfliger (4), Frey (8), Kottmann (2), Willimann (4/1), Ramseier (2); Spaar, Arnet, Matter.

Bemerkungen: Hammans hält Penalty von Scherer (22./7:8). Ganz schiesst Penalty an den Pfosten (31./12:11).

ss/rem