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Interpellation: Fragen betreffend «Korridorrahmenplan Zentralschweiz - wie weiter im Kanton Zug?»

Zwei Kantonsräte stellen Fragen zum Zugverkehr zwischen Zürich-Zug-Luzern und einem Tunnel, der Abhilfe schaffen könnte.
Andreas Muff

Beim Pendeln mit dem Zug gehört es schon fast zur Tagesordnung: Zu Spitzenzeiten sind Sitzplätze kaum vorhanden und mit Verspätungen muss öfters gerechnet werden. In einer Interpellation stellen die Kantonsräte Andreas Hürlimann (ALG/Steinhausen), Regierungsratskandidat, und Philip C. Brunner (SVP/Zug), Stadtratskandidat, Fragen betreffend «Korridorrahmenplan Zentralschweiz – wie weiter im Kanton Zug?» Es geht um das Nadelöhr Zürich-Zug-Luzern und um den Zimmerberg-Basistunnel II (ZBT II), der zwischen Baar und Thalwil entstehen soll.

Diesen Frühling veröffentlichten die SBB den Korridorrahmenplan Zentralschweiz: Ein Variantenstudium hatte gezeigt, dass das Bauen eines neuen ZBT II die beste Lösung sei. Im Rahmen des Ausbauschrittes 2035 soll er realisiert werden. Die SBB haben dafür die Konzeptstudie in Auftrag gegeben, die Resultate sollten bis 2020 vorliegen, heisst es im politischen Vorstoss der Kantonsräte. Bis es aber soweit ist, würden sich die Probleme verschärfen: «Fehlende Sitzplätze in den Spitzenstunden, unbefriedigende Fahrplanstabilität, immer wieder unvorhergesehene Streckenunterbrüche, welche angesichts der drei langen Einspurabschnitte und vor allem der beiden Einspurtunnels schnell sehr schmerzhafte Auswirkungen haben – der Handlungsbedarf wird also immer dringender», schreiben die Interpellanten.

«Die drei 
Einspurabschnitte 
sind das grosse Problem.» Andreas Hürlimann, Kantonsrat (ALG/Steinhausen)

Sie möchten deshalb wissen, welche Schritte der Regierungsrat einleitet, um den ZBT II möglichst schnell zu realisieren und welche Sofortmassnahmen zur raschen Verbesserung der geschilderten Situation bestehen. «Wir sind der Überzeugung, dass wir nicht bis 2036 warten können, bis eine Verbesserung durch die nächsten Ausbauschritte passiert», erklärt Hürlimann. Eine mögliche Vorfinanzierung gewisser Arbeitsschritte ziehen die Interpellanten in Betracht. «Auch möchten wir den Verkehr respektive das vorhandene Potenzial proaktiver angehen», gibt Hürlimann weiter Auskunft. Deshalb fragen die Interpellanten die Regierung, ob diese die Eruierung des Verkehrsaufkommenspotenzials plant. Sie schreiben: «Ohne die Modellierung des Verkehrsaufkommenspotenzials wird es schwierig bis unmöglich sein, ein korrektes Gesamtverkehrs- respektive Mobilitätskonzept zu erarbeiten.»

Für Andreas Hürlimann ist klar: «Die drei Einspurabschnitte sind das grosse Problem. Ohne Lösung auf diesen Achsen wird es schwierig.» Er verweist auch auf den Ausbau des Strassenangebots nach Zürich – die Autobahn durchs Knonaueramt – und meint abschliessend: «Nun muss doch auf den eher alten Trassen der Bahn endlich auch etwas passieren.»

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