Leserbrief

Handys und Kinder

«Handy und Tablet sind keine Erzieher», Ausgabe vom 12.März

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In diesem Bericht wird eindrücklich beschrieben, wie gewisse Kindergärtler sich keinen Regeln unterziehen können. Einige Kinder seien total parat, aber immer mehr zeigen sich in den letzten Jahren verhaltensauffälliger. Junge Mütter würden auf ihre Handys starren, statt sich mit den Babys zu unterhalten.

Es stimmt, was in unserer Zeitung beschrieben steht. Warum wird aber kategorisch in den Medien eine Funkbelastung nicht in Betracht gezogen? Fehlt es an Fachkompetenz? Ärzte weisen darauf hin, dass Handys nicht in Kleinkinderhände gehören. In Fachartikeln wird die direkte Funkbelastung auf die Köpfe von Kleinkindern erklärt. Ich rege eine Erfassung im Kindergarten an: Haben die verhaltensgestörten Kinder mehr Handykonsum gehabt? Eine einfache Auswertung könnte vielleicht einen klaren Zusammenhang zeigen.

PS: Die stärkste Funkbelastung erfährt ein Säugling, wenn er vorne umgehängt ist, und die Mama stundenlang das Handy an seinen Kopf hält.

Martin Auf der Maur, Zug