Hang im Lorzentobel kommt nicht zur Ruhe

Geologen haben die Schadenstelle begutachtet und kommen zu einem eindeutigen Befund. Aber noch bleiben Fragen offen.

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Max Uebelhart, Führungsstab Baar. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Max Uebelhart, Führungsstab Baar. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Seit nunmehr einer Woche steht der rutschende Hang im Lorzentobel unterhalb von Allenwinden rund um die Uhr unter Beobachtung. Laufend bewegen sich grössere und kleinere Erdmassen talwärts und drohen, die Lorze zu verstopfen. Am Montag zog ein Team von Geologen Bilanz und stellte eine Prognose. Zum Schluss lagen zwei einstimmige Gutachten vor. Sie hielten fest, dass der Hang noch für längere Zeit nicht zur Ruhe kommen, sondern permanent rutschen wird, wenn auch jeweils in kleinen Schüben.

Max Uebelhart, Führungsstab Baar. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Max Uebelhart, Führungsstab Baar. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der Grund für die Bewegungen ist Wasser, das sich in einer Schicht hinter dem Bord angesammelt hat. «Jetzt geht es darum herauszufinden, woher dieses Wasser kommt», erklärt Max Uebelhart, Chef des Gemeindlichen Führungsstabs Baar. Dazu würden demnächst Bohrungen vorgenommen. Es sei möglich, so Uebelhart, dass das Wasser vom Schwarzenbach herkomme, der oberhalb des Gebiets Obergrüt entspringt und entlang dem Allenwindner Siedlungsgebiet verläuft. Stellt sich dies als Ursache für die unterirdische Wasseransammlung heraus, könnte eine Verbauung des Schwarzenbachs an der entsprechenden Stelle Abhilfe schaffen.

Andreas Fässler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.