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HANGRUTSCH: Erhöhte Sicherheitsstufe im Kanton Zug

Die Wettersituation im Kanton Zug ist derzeit ruhig. Die Zuger Förster wurden angewiesen, die Hänge zu beobachten.
Eine Gewitterfront zieht über den Zugersee. (Bild: Leserbild Daniel Hegglin)

Eine Gewitterfront zieht über den Zugersee. (Bild: Leserbild Daniel Hegglin)

Das Wetter hat in den vergangenen Tagen dafür gesorgt, dass die Böden in der Region sehr aufgeweicht sind. Vielerorts sind die Böden durch die lang anhaltenden Regenfälle der vergangenen Tage gesättigt und können kaum mehr Wasser aufnehmen. Das kann örtlich zu Erdrutschen führen, oder vereinzelt könnten auch Wasserläufe über die Ufer treten.

Keine Gefahr im Kanton Zug

Von einer Situation, wie sie in den Hochwassergebieten Deutschlands oder Frankreichs kürzlich aufgetreten ist, ist die Schweiz allerdings noch weit entfernt. Nach Einschätzung von Experten besteht derzeit keine erhöhte Gefahr im Raum Zug. «Wir haben keine Meldungen von aufgetretenen Hangrutschen», sagt Peter Steinegger vom Amt für Wald und Wild. Bisher seien lediglich zwei kleine Schadensstellen an Waldstrassen im Gutschwald-Gebiet bekannt.

Förster beobachten Hänge

Derzeit sei die Situation im Kanton Zug sicher. Trotz der immer wiederkehrenden Niederschläge sei die Warnschwelle bei weitem nicht erreicht. «Wir haben lediglich die Förster angewiesen, in ihren Gebieten intensiv mögliche Hangrutsche ausfindig zu machen», sagt Steinegger weiter. Dies sei aber eine reine Vorsichtsmassnahme.

red

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