HANSPETER USTER: Zuger untersucht Fall «Kneubühl»

Der Kanton Bern lässt den Polizei-Einsatz im Fall «Peter Hans Kneubühl» untersuchen. Die Untersuchung leitet der Zuger Hanspeter Uster.

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Hanspeter Uster im Mai dieses Jahr in Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hanspeter Uster im Mai dieses Jahr in Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hanspeter Uster ist vom Berner Regierungsrat und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser beauftragt worden, den polizeilichen Einsatz im Fall «Peter Hans Kneubühl» zu analysieren. Eine unabhängige, externe Untersuchung soll nun eine optimale Aufarbeitung unterstützen und sicherstellen, wie der Kanton Bern in einer Mitteilung schreibt.

Der Untersuchungsbericht Uster soll mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen eine Grundlage sein für die Optimierung der Polizeiarbeit in schwierigen Einsätzen. Er soll aber auch der Bevölkerung Transparenz verschaffen bezüglich Vorfall und Schlussfolgerungen und damit zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens beitragen.

Hans Peter Uster ist heute als Projektleiter im Justiz- und Sicherheitsbereich tätig. Zuvor war er 15 Jahre lang Sicherheitsdirektor des Kantons Zug. In einem Teilpensum führt er zudem das Zentrum für Staatsanwaltsausbildung an der Fachhochschule Luzern.

Die Öffentlichkeit wird über das Ergebnis der eingeleiteten Untersuchung im zweiten Quartal 2011 informiert.

pd/rem