HARMOS: Cotti prangert die SVP-Kampagne an

Der Knackpunkt für eine Harmonisierung der Schule ist die Einschulung mit vier Jahren. Trotzdem bleibt Patrick Cotti zuversichtlich.

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«Kindergarten bleibt auch mit HarmoS Kindergarten», sagt Zugs Bildungsdirektor Patrick Cotti. Im Bild ein Mädchen im Kindergarten Ennetbürgen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Kindergarten bleibt auch mit HarmoS Kindergarten», sagt Zugs Bildungsdirektor Patrick Cotti. Im Bild ein Mädchen im Kindergarten Ennetbürgen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Zugs Bildungsdirektor Patrick Cotti lässt sich vom Nidwaldner Nein zu HarmoS nicht beirren. Für ihn ist klar, dass die ländliche Struktur und die Angst der Eltern, die Kinder würden zu früh eingeschult, zur Ablehnung geführt hätten. Und: «Die Erziehungsdirektoren-Konferenz hat einen grundlegenden Fehler gemacht. Sie spricht von Einschulung, obwohl Kindergarten gemeint ist.»

Cotti prangert die SVP-Kampagne als «unfair» an. «Kindergarten bleibt Kindergarten. Die Kinder müssen nicht früher lesen oder rechnen lernen.» Er ist überzeugt, dass die zwei Kindergartenjahre in Zug deshalb nicht so ein grosses Problem sind. Rund 96 Prozent der Kinder benützten dieses Angebot bereits heute.

Am Zuger Fahrplan will der Regierungsrat deshalb nichts ändern. Der Kantonsrat wird diesen Monat über HarmoS beraten. Die Junge SVP hat bereits das Referendum angekündigt.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.