HARMOS-NEIN: HarmoS: «Mehr Engagement nötig gewesen»

Der HarmoS-Beitritt wurde am Sonntag äusserst knapp abgelehnt. Damit haben die Befürworter nicht gerechnet. Die Gegner aber auch nicht.

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Kinder im Herti Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Kinder im Herti Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Ich bin etwas stimmlos», sagt der Zuger Bildungsdirektor Patrick Cotti. Die Enttäuschung war ihm an der gestrigen Medienkonferenz zur Bekanntgabe der Abstimmungsresultate anzusehen. «Wir gingen davon aus, dass die Vorlage knapp angenommen wird.» Mit 73 Stimmen Unterschied wurde der Beitritt zum HarmoS-Konkordat jedoch äusserst knapp abgelehnt. In lediglich vier der elf Zuger Gemeinden nämlich Zug, Cham, Hünenberg und Steinhausen wurde die Vorlage gutgeheissen. 

Das Hauptargument der Gegner, der frühere Eintritt in den Kindergarten, für das knappe Nein verantwortlich gewesen sein obwohl bereits heute 95 Prozent der Zuger Kinder freiwillig den zweijährigen Kindergarten besuchen. 

«Für den Wirtschaftskanton Zug ist das eine Katastrophe», sagt Andreas Kleeb, Präsident der FDP Kanton Zug. Die Argumentation sei für die Befürworter schwierig gewesen, da Zug bereits schon weit an die HarmoS-Vorgaben angepasst sei. «Im Nachhinein zeigt sich nun, dass wohl mehr Engagement nötig gewesen wäre.» 

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.