HASENBÜEL: So sehen die sechs umstrittenen Häuser aus

Am Donnerstag wurde die Initiative für den Schutz des Hasenbüels in der Stadt Zug eingereicht. Doch auch das Baugesuch ist deponiert.

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So soll die Überbauung dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll die Überbauung dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Jetzt ists vollbracht. Am Donnerstag hat das Komitee die gesammelten 1100 Unterschriften für die Volksinitiative für den Schutz der Liegenschaft Hasenbüel eingereicht. Nötig gewesen wären 800. Die Grundeigentümerin des Landes, die Firma R-Estate aus Stäfa, jedoch hat trotz der drohenden Volksabstimmung bereits Ende Mai das Baugesuch beim Baudepartement deponiert. Denn sie möchte das bestehende Wohnhaus (erbaut 1825/26) abreissen und eine Wohnsiedlung erstellen.

Kleine bis grosse Wohnungen
Geplant ist eine Arealbebauung mit sechs Mehrfamilienhäusern. Das auf dem Hügel zuoberst angedachte Gebäude würde das heutige Haus ersetzen. In den Bauten sollen gesamthaft 44 Wohnungen mit je zweieinhalb bis siebeneinhalb Zimmern entstehen. Auch zwei Autoeinstellhallen sind vorgesehen. Die Fassaden werden einen sandfarbenen Aussenputz erhalten. Geplant ist, dass die Wohnungen im März 2011 bezugsbereit sind.

Und wie geht es jetzt weiter? Denn sowohl die Initiative als auch das Baugesuch sind eingereicht. «Es ist eine heikle, aber gleichzeitig interessante Angelegenheit», sagt Nicole Nussberger, Departementssekretärin des städtischen Baudepartements. «Die Stadt muss jetzt schnellstmöglich abklären, ob die Initiative rechtsgültig ist, und das ist nicht ohne weiteres klar.»

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.