Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Hauchdünne Mehrheit: Hans Staub ist neuer Gemeindepräsident Steinhausens

Gerade 17 Stimmen machten Unterschied im zweiten Wahlgang um das Gemeindepräsidium in Steinhausen.
Harry Ziegler
Hans Staub (CVP) wurde hauchdünn zum Gemeindepräsidenten Steinhausens gewählt. ( Bild: Maria Schmid ( Steinhausen, 7. Oktober 2018))

Hans Staub (CVP) wurde hauchdünn zum Gemeindepräsidenten Steinhausens gewählt. ( Bild: Maria Schmid ( Steinhausen, 7. Oktober 2018))

Hans Staub (60, CVP) ist neuer Gemeindepräsident Steinhausens. Er setzte sich im zweiten Wahlgang gegen die Kandidatin der FDP, Esther Rüttimann (49) durch. Denkbar knapp mit 17 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 45,39 Prozent. Leicht mehr als am ersten Wahlgang am 7. Oktober mit 43,76 Prozent. Für Hans Staub stimmten 1417, für Esther Rüttimann 1400 Stimmberechtigte. Laut Protokoll des Steinhauser Wahlbüros waren 22 Stimmzettel leer und 3 ungültig.

«Ich bin zuversichtlich in diese Stichwahl gegangen», sagte der neue Gemeindepräsident gestern. «Ich habe damit gerechnet, dass es knapp wird», so Staub. Damals trennten ihn und Esther Rüttimann 207 Stimmen. Dennoch hatte Staub auch Zweifel. Ausser seiner Partei, der CVP, hätten die meisten Esther Rüttimann unterstützt.

Esther Rüttimann (FDP) unterlag im Rennen ums Gemeinderäsidium nur knapp. ( Bild: Maria Schmid ( Steinhausen, 07. Oktober 2018 ))

Esther Rüttimann (FDP) unterlag im Rennen ums Gemeinderäsidium nur knapp. ( Bild: Maria Schmid ( Steinhausen, 07. Oktober 2018 ))

Rüttimann macht 300 Stimmen gut

Dass die Stichwahl einen dermassen knappen Ausgang nahm, dürfte neben der starken Unterstützung Rüttimanns durch verschiedene Steinhauser Parteien und der hohen Wahlbeteiligung auch an der Aufholjagd der FDP-Kandidatin liegen. Sie machte zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang gut 300 Stimmen auf ihren Konkurrenten Staub gut. Dass sie nicht bereits auf den ersten Wahlgang hin Wahlkampf betrieb, ist dem Tod ihres Mannes während des Wahlkampfs geschuldet. «Ich hatte damals einfach nicht die Kraft», so Esther Rüttimann.

«Ich bin natürlich etwas enttäuscht», so die FDP-Kandidatin. Mit 17 Stimmen Unterschied zu verlieren, das sei knapp. Es zeige ihr aber auch, dass sie das Vertrauen der Steinhauser Bevölkerung geniesse. «Das hat mich extrem aufgestellt», sagt sie. Ich freue mich für Hans Staub und habe ihm gratuliert.» Sie sei überzeugt, dass sie als Gemeinderätin in der Gemeinde etwas bewegen werde.

Der Steinhauser Gemeinderat setzt sich nun zusammen aus zwei Vertretern der CVP: Hans Staub und Markus Amhof, zwei FDP-Vertreterinnen: Esther Rüttimann und Carina Brüngger sowie dem Grünen Christoph Zumbühl. Er und Markus Amhof wurden am 7. Oktober neu in den Steinhauser Gemeinderat gewählt. Bei Esther Rüttimann, Carina Brüngger und Hans Staub handelte es um Bisherige. Nicht gewählt wurden im Oktober Bruno Beck (SVP) und Stefan Thöni (Piraten). Letzterer trat übrigens auch zum ersten Wahlgang ums Gemeindepräsidium an. Er erhielt damals 219 Stimmen, Staub 1306 (bei einem absoluten Mehr von 1313 Stimmen), Esther Rüttimann 1099 Stimmen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.