Hausaufgaben, aber richtig

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Gemäss dem Informationsblatt «Hausaufgaben – was gilt im Kanton Zug», welches auf der Internetseite des Kantons zu finden ist, gibt es klare Richtlinien.

Demnach sollte es sich bei den Hausaufgaben um Übungs- und Vertiefungsaufgaben handeln und nicht um die Erarbeitung neuer Unterrichtsinhalte. Die Kinder sollen die Aufgaben selber lösen können – ohne Hilfe der Eltern. Die Dauer der Hausaufgaben ist ebenfalls beschränkt. In der 1. und 2. Klasse sind es maximal 20 Minuten. In der 3. und 4. Klasse 40 Minuten und in der 5. und 6. Primarschule können es bis zu 60 Minuten sein. In der ersten Sekundarstufe sind es 75 Minuten. Dabei muss beachtet werden, dass dies das absolute Maximum ist. Geben also mehrere Fachlehrer Aufgaben, dürfen diese zusammen die maximale Zeit nicht überschreiten. Zudem ist es unzulässig Aufgaben zu geben:

  • über die Mittagszeit
  • von Freitag auf Montag
  • am Vortag eines Feiertages auf den nächsten Schultag
  • während der Ferien
  • und bis und mit vierter Klasse ist es auch unzulässig, Aufgaben vom Mittwoch aufDonnerstag zu geben – also so, dass diese am Mittwochnachmittag gemacht werden müssten. (red)