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Hauswartswohnung im Casino Zug
als Büro nutzen

Seit dem Frühherbst des letzten Jahres kann das Casino Zug nach der umfassenden Restauration wieder genutzt werden. Im bestehenden Altbau hingegen steht eine Wohnung leer. Das soll sich ändern.
Harry Ziegler
Besucher bei der Besichtigung der Lichtshow im restaurierten Casino Zug anlässlich der Schlüsselübergabe. Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 16. September 2017)

Besucher bei der Besichtigung der Lichtshow im restaurierten Casino Zug anlässlich der Schlüsselübergabe. Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 16. September 2017)

Das restaurierte Casino Zug wird rege genutzt für kulturelle, politische und andere Veranstaltungen. Darüber freut sich auch Gemeinderätin Barbara Müller Hoteit (CSP). Sie macht allerdings in einer Interpellation einen «kleinen Schatten» aus, wie sie schreibt. Es geht dabei um die ehemalige Wohnung des Hauswarts im Casino-Altbau. Diese 4,5-Zimmerwohnung steht leer.

«Eine Nutzung durch einen Hauswart ist nicht mehr aktuell», schreibt Müller Hoteit zur Wohnung mit 140 Quadratmetern Fläche. Ein moderner Betrieb funktioniere heute anders. Zudem wäre eine Vermietung kaum mehr möglich, da die Wohnung nur über die Theaterräume erreicht werden kann. Es sei zwar eine Lifterschliessung durch die Architekten geprüft worden, weiss Müller. «Ob diese ‹Erschliessung› an den Kosten gescheitert ist, habe sie nicht in Erfahrung bringen können. Und ohne Lift kann die Wohnung auch nicht als Lager genutzt werden.

Nähe zum Betrieb schafft Synergien

«Leerstehende Räume in unserer Stadt erachten wir als problematisch», so Müller Hoteit. Sie schlägt als mögliche Nutzung die Umnutzung in Büroräume für die Stiftung Theater- und Musikgesellschaft Zug (tmgz) vor. Diese verfügt aktuell nur über beschränkte Büroräume im Casino selber und mietet sich deshalb in einem Gebäude an der Ägeristrasse ein. «Mit grosser Wahrscheinlichkeit wäre die Benutzung dieser Wohnung als Büroräume für die tmgz geeignet», heisst es im Vorstoss. Die Nähe zum Betrieb könnte auch Synergien schaffen.

Die Stadtparlamentarierin möchte vom Stadtrat wissen, weshalb die Wohnung nicht mehr benutzt werde und weshalb sie nicht Teil der Sanierung war – entgegen der Ankündigung in der damaligen Abstimmungsbroschüre. Müller Hoteit fragt denn auch konkret, ob der Stadtrat aus Spargründen auf den Einbezug des Raums in die Sanierung verzichtet habe. Die Sanierung des Casinos kostete rund fünf Millionen Franken mehr als geplant. Dies wegen des vorgezogenen Einbaus der Technik und des Einbaus eines zentralen Empfangs. Gesprochen worden war ein Kredit von 13,64 Millionen Franken für die Sanierung.

Barbara Müller Hoteit verlangt ausserdem Auskunft über allfällig anfallende Kosten für Erschliessung und Umbau der Wohnung sowie über allfällige Mieteinnahmen, die erzielt werden könnten, wenn die tmgz die Büroräume an der Ägeristrasse ins Casino verlegt.

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