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Leserbrief

Heimat und Identität

Zur 2. Lesung des Denkmalschutzgesetzes im Zuger Kantonsrat am Donnerstag, 31. Januar

Parteipräsident Rösti, hat an der letzten Delegiertenversammlung der SVP in seiner Rede mit diesen zwei werthaltigen Begriffen seine Mitglieder zu überzeugen versucht. Interessieren diese Worte die Zuger Kantonsräte seiner Partei? Schon in der 1. Lesung über die Revision des Gesetzes über Denkmalschutz, Archäologie und Kulturgüterschutz haben sie – federführend – die Hürden für eine Unterschutzstellung eines Gebäudes in absurde Höhe geschraubt. Sogar grunddemokratische (!) Abläufe wurden mit der Abschaffung der Denkmalkommission – ohne Grund – von ihnen über den Haufen geworfen.

Was bedeutet der Begriff «Heimat» den Kantonsräten? Sind es nicht auch Denkmäler und schützenswerte Gebäude, welche Identität schaffen? Viele Stimmbürger wurden auch vom Kulturverständnis und Engagement für Kultur vieler Kantonsräte aus den Mitteparteien sehr enttäuscht. Ich bin gespannt auf die 2. Lesung, welche morgen Donnerstag, 31. Januar, stattfindet. Den neuen Mitgliedern aller Parteien im Kantonsrat bietet sich die Chance, korrigierend zu wirken und das Verständnis für Kultur in der Politik etwas anzuheben.

Felix Koch, Cham

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