Heinz Tännler gerät in die Kritik

Der abgewählte grüne Zuger Nationalrat Josef Lang empfiehlt in einem Brief an alle Parlamentarier, den Zuger SVP-Regierungsrat Heinz Tännler nicht in den Bundesrat zu wählen.

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Der Zuger SVP-Politiker Heinz Tännler. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Zuger SVP-Politiker Heinz Tännler. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Josef Lang verweist auf die Korruptionsskandale der Fifa und darauf, dass Tännler von 2004 bis 2007 Direktor der Rechtsabteilung des Weltfussballverbandes Fifa war. Lang kontert damit ein Empfehlungsschreiben einiger Zuger Politgrössen um Alt-Ständerat Rolf Schweiger (FDP), in welchem diese Tännler für den Bundesrat empfahlen. Lang erwähnt im Brief, welcher der Sonntagszeitung vorliegt, zudem mögliche Verstrickungen von Schweigers Advokatur mit Fifa-Grössen. Ein Anwalt aus Schweigers Anwaltskanzlei vertritt laut BBC-Journalist Andrew Jennings im Korruptionsfall um die ehemalige Vermarktungsfirma ISL den brasilianischen Fifa-Funktionär Richardo Teixeira.

pd/rem